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Kuaikan Manhua stellt Strategie für den digitalen Lebensstil vor – KI-Produkt „Livo“ soll im Juli in die Beta-Phase gehen

KuaiKan Comics gab im Rahmen der „AI New Audio-Visual Special Session“ auf der Tencent AI Industrial Application Conference 2026 bekannt, dass das Unternehmen ein KI-basiertes Produkt für den digitalen Lebensbereich namens „Livo“ entwickelt, dessen öffentliche Beta-Testphase im Juli dieses Jahres beginnen soll.
Das Produkt wird von Chen Anni, der Gründerin von KuaiKan Comics, geleitet, die als „First Architect“ die Gesamtleitung des Projekts innehat. Ziel ist es, mithilfe von AIGC-Technologie 13.000 Comic-IPs auf der Plattform in eine sich selbst tragende digitale Lebenswelt zu verwandeln. Livo befindet sich derzeit in der internen Demo-Testphase, während parallel dazu Patent- und Rechtsanträge für die visuellen Inhalte gestellt werden.
Als bedeutender Vorstoß in den Bereich AIGC positioniert sich Livo als „seelenvolle digitale Lebensplattform“, die mit Wahrnehmungs-, Hör- und Echtzeit-Interaktionsfähigkeiten ausgestattet ist. Technisch basiert das Produkt auf einem grundlegenden KI-Betriebssystem, das einen „Soul Engine Agent“ antreibt, der aus drei zentralen Infrastrukturkomponenten besteht: Identität, Gedächtnis und Persönlichkeit.
Darüber hinaus nutzt es ein Multi-Agent-Storytelling-System, um ein vierstufiges narratives Gerüst aufzubauen, das die spontane Entstehung und den autonomen Betrieb virtueller sozialer Formen fördert. Livo führt zudem einen Mechanismus für emotionale Reaktionen namens „Deep Feeling“ ein, der sowohl wahrnehmbar als auch erklärbar ist und es den Nutzern ermöglicht, emotionale Veränderungen der Charaktere und deren zugrunde liegende Motivationen intuitiv zu erfassen.
Inmitten des anhaltenden technologischen Paradigmenwechsels ist Livo bereit, über traditionelle kapitelbasierte Zahlungs- und Mitgliedschaftsabonnementmodelle hinauszugehen und stattdessen zu „Erlebniszahlungen“ und „Beziehungszahlungen“ überzugehen. Dieser Wandel dürfte die Obergrenze des ARPPU pro Nutzer erheblich anheben.
Aus Branchensicht schafft diese Verschmelzung von „digitalem Leben“ und „offener Welt“ ein neues Paradigma, das durch visualisierte virtuelle Charaktere, Echtzeit-Storytelling und modalitätsübergreifende interaktive Erlebnisse gekennzeichnet ist. Dies könnte eine weitere Runde der Transformation narrativer Perspektiven und des industriellen Fortschritts im neuen audiovisuellen Sektor auslösen.
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