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Meta wirbt weiterhin Mitarbeiter des KI-Start-ups Thinking Machines ab und verliert damit ein weiteres Schlüsselmitglied

Meta verstärkt seine Bemühungen, KI-Talente von Start-ups abzuwerben, was den harten Wettbewerb im Silicon Valley weiter anheizt.
Joshua Gross, Senior Software Engineer bei Thinking Machines, ist der jüngste Abgang. Laut seinem LinkedIn-Profil ist er im vergangenen Monat zu Metas Super Intelligence Lab gewechselt und leitet dort nun das Entwicklerteam. Gross war zuvor bei OpenAI und Meta tätig; bei Thinking Machines entwickelte und lancierte er „Tinker“, die Flaggschiff-Software des Unternehmens für die Erstellung von KI-Videos, Bildern, 3D-Modellen und Comics.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Thinking Machines Schlüsselpersonal verliert. Meta hat bereits fünf Gründungsmitglieder des Unternehmens rekrutiert, darunter Mitbegründer Andrew Tulloch, während OpenAI den ehemaligen CTO Barret Zoph und die Cybersicherheitsexpertin Jolene Parish abgeworben hat.
Bemerkenswert ist, dass der Talentaustausch nicht einseitig verläuft. Thinking Machines hatte zuvor Soumith Chintala, den Schöpfer von PyTorch, als CTO eingestellt und den Spitzenprogrammierer Neal Wu an Bord geholt. Das Start-up, das im vergangenen Jahr 2 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 12 Milliarden US-Dollar einsammelte, hat sich auf rund 130 Mitarbeiter mehr als vervierfacht und positioniert sich damit als wichtiger Knotenpunkt für KI-Talente.
Große Tech-Unternehmen geben viel Geld aus, um Top-Talente an sich zu binden. Laut OpenAI-CEO Sam Altman bot Mark Zuckerberg einmal eine Vergütung von bis zu 100 Millionen US-Dollar an, um Schlüsselkräfte von OpenAI abzuwerben. Google soll dem CEO des KI-Programmierwerkzeug-Anbieters Windsurf einen Vertrag im Wert von 2,4 Milliarden Dollar angeboten haben, und Apple hat im März dieses Jahres Aktienboni in Höhe von 200.000 bis 400.000 Dollar an Hardware-Designer ausgezahlt.
Angesichts des begrenzten Angebots an KI-Fachkräften und der rasant steigenden Nachfrage gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich dieser Wettbewerb abschwächen wird.
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