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Liu Qiangdong präsentiert das globale JD Tech Sharing-Programm sowie den Phoenix-Plan zur Umschulung von Arbeitern in manuellen Berufen.

Beim APEC Business Leaders China Forum 2026 am 21. Juni kündigte Liu Qiangdong, Gründer von JD.com, an, dass das Unternehmen ab sofort alle seine KI-Technologien seinen weltweiten Partnern offen zugänglich machen werde. Diese Ankündigung erregte große Aufmerksamkeit in der Branche und gilt als entscheidender Schritt zur Demokratisierung künstlicher Intelligenz sowie zum Abbau technischer Barrieren.
Während des Forums erläuterte Liu die Philosophie hinter dieser offenen Strategie und betonte, dass Unternehmen eher als Vermittler von Zusammenarbeit denn als „Mauerbauer“, die technische Hindernisse schaffen, fungieren sollten. Er appellierte an Partner in der Asien-Pazifik-Region und darüber hinaus, die Zusammenarbeit im Bereich KI und Robotik zu vertiefen, um durch gemeinsame Ressourcen den industriellen Wandel voranzutreiben.
Neben strategischen Überlegungen auf makroökonomischer Ebene betrachtete Liu auch die Veränderungen in den Talentstrukturen infolge der KI-Entwicklung. Um die durch technologische Veränderungen entstehenden Beschäftigungsprobleme zu bewältigen, startete JD.com das interne „Phoenix Project“, dessen Ziel es ist, seinen 700.000 Arbeitern aus den Bereichen Blue Collar eine systematische Umschulung anzubieten, damit sie auf neue Fähigkeiten umsteigen können.
Im Rahmen dieses Plans wird JD.com Partnerschaften mit 120 Berufsschulen im ganzen Land eingehen, um diesen Mitarbeitern maßgeschneiderte technische Ausbildungen zu bieten. Durch diese Kurse können Arbeiter aus den Blue-Collar-Bereichen Fähigkeiten für anspruchsvollere Positionen wie die Wartung von Robotern oder Präzisionsgeräten erlernen, was einen reibungslosen Berufswechsel in der digitalen Welt ermöglicht und ihre Wettbewerbsfähigkeit im Zeitalter der intelligenten Fertigung stärkt.
Liu betonte außerdem die grundlegenden Prinzipien grenzüberschreitender Geschäftsaktivitäten und wies darauf hin, dass die Internationalisierung eines Unternehmens auf lokalen Wurzeln sowie auf tiefem Respekt vor den örtlichen Gesetzen, Vorschriften und kulturellen Traditionen beruhen muss. Er warnte Unternehmen davor, kurzfristigen Gewinnen blind zu folgen, anstatt stattdessen eine langfristige, nachhaltige Entwicklung anzustreben.
Die vollständige Einführung von JDs KI-Technologien im Ausland sowie die Umsetzung des „Phoenix Project“ zeigen, wie dieser Branchengigant einen Entwicklungsweg verfolgt, der unter Verwendung von Technologiegeteilung und Talentumwandlung wirtschaftliche Visionen mit sozialer Verantwortung verbindet. Mit der Vertiefung dieser Zusammenarbeiten wird JDs Rolle im globalen KI-Ökosystem voraussichtlich erheblich an Bedeutung gewinnen.
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