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Google-KI-Suche lässt Besucherzahlen kleiner Websites um 60 % sinken, berichtet Axios
Das Technologie-Portal Axios veröffentlichte kürzlich einen Datenbericht von Chartbeat, in dem die gravierenden Auswirkungen der Google-Funktion „AI Overviews“ auf Content-Anbieter detailliert beschrieben werden. Der Bericht hebt hervor, dass die Motivation der Nutzer, auf die Websites der Originalquellen zu klicken, stark gesunken ist, da die KI direkt oben in den Suchergebnissen Antworten liefert.

Traffic-Einbruch: Kleinere Websites am stärksten betroffen
Die Daten zeigen, dass Websites aller Größenordnungen einen Rückgang des Referral-Traffics verzeichnen, wobei kleinere Publisher – die am wenigsten für dieses Risiko gewappnet sind – die Hauptlast der Auswirkungen tragen:
Kleine Publisher (1.000–10.000 Seitenaufrufe pro Tag): Haben in den letzten zwei Jahren bis zu 60 % ihres Google-Referral-Traffics verloren.Mittelgroße Publisher (10.000–100.000 Seitenaufrufe pro Tag): Verzeichneten einen Rückgang des traditionellen Such-Traffics um 47 %.Große Publisher (über 100.000 Seitenaufrufe pro Tag): Verzeichneten einen Traffic-Rückgang um 22 %.
Eine versagende Rettungsleine: AI-Traffic bleibt unter 1 %
Selbst für Publisher, die versuchen, ihre Websites für KI-Chatbots zu optimieren, waren die Ergebnisse enttäuschend:
Minimale Gesamtauswirkung: Obwohl der Traffic von KI-Chatbots im Jahresvergleich um über 200 % gestiegen ist, macht er immer noch weniger als 1 % des gesamten Website-Traffics aus.
Ineffektive Weiterleitungen: Untersuchungen zeigen, dass die meisten Nutzer, die über KI auf Quellseiten weitergeleitet werden, nicht dort sind, um den Inhalt zu lesen, sondern lediglich, um die Richtigkeit der KI-Zusammenfassung zu überprüfen.
Schrumpfende alternative Kanäle: Der Traffic aus dem einst vielversprechenden „Google Discover“-Feed ging im vergangenen Jahr ebenfalls um 15 % zurück.
Angesichts dieses massiven Rückgangs des Suchmaschinen-Traffics wird die Content-Branche zu einer Transformation gedrängt:
Abkehr von der Plattform: Große Verlage setzen zunehmend auf E-Mail-Newsletter und den Aufbau von direktem Traffic, um ein Publikum zu gewinnen, das unabhängig von algorithmischer Kontrolle ist.
Höhere Hürden für das Überleben: Der erhebliche Zeit- und Ressourcenaufwand, der für den Aufbau einer eigenständigen Marke erforderlich ist, bedeutet, dass kleinere, unabhängige Urheber Gefahr laufen, vollständig aus der Branche verdrängt zu werden.
Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die Aufrufe über Google-Suchverweise bis 2025 um insgesamt 34 % zurückgehen werden, was darauf hindeutet, dass dieser KI-getriebene Wandel in der Suche die Regeln der Online-Traffic-Verteilung grundlegend neu schreibt.
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