Changfei Fiber erreicht das Kurslimit, der Kurs von G.652.D steigt um 650 %

Am 10. März verzeichnete der Glasfasersektor am A-Aktienmarkt am Nachmittag einen plötzlichen Kursanstieg. Changfei Fiber (601869.SH) verzeichnete einen rasanten Anstieg seines Aktienkurses und erreichte die tägliche Obergrenze. Branchenführer wie Furukawa Electric , Hengtong Optic-Electric und Zhongtian Technology verzeichneten ebenfalls deutliche Gewinne. Diese Rallye wird durch den KI-Boom angeheizt, der die Preise für die zugrunde liegende Infrastruktur – Glasfaserkabel – dramatisch in die Höhe treibt.
Spotpreise „schießen in die Höhe“: G.652.D-Glasfaser-Multiplikatoren seit Jahresbeginn
Aktuelle Branchenbeobachtungsdaten zeigen, dass der Glasfasermarkt eine beispiellose Preisrestrukturierung durchläuft. Angetrieben durch den doppelten Druck der Nachfrage aus Rechenzentren und dem Bereich der unbemannten Luftfahrzeuge (Drohnen) hat der Spotpreis für die gängige G.652.D-Glasfaser die 50-Yuan-Marke überschritten.
Noch eindrucksvollere Zahlen liefert die eingehende Untersuchung von Kaiyuan Securities : Zum 4. März ist der Preis für Single-Mode-G.652.D-Glasfaser von 18 Yuan pro Kernkilometer vor dem chinesischen Neujahrsfest auf 85 bis 120 Yuan pro Kernkilometer gestiegen, was einem Anstieg von fast 650 % entspricht . Auch der Preis für G.657.A1-Glasfaser ist um fast 500 % gestiegen.
KI als Haupttreiber: Riesige GPU-Cluster haben einen überraschenden „Appetit“ auf Glasfaser
Warum ist Glasfaser plötzlich zu einer knappen Ressource geworden? Ein Bericht von Guotai Junan Securities weist darauf hin, dass die starre Nachfrage nach Übertragung mit extrem hoher Bandbreite und extrem niedriger Latenz in KI-Rechenzentren die Dynamik der Branche grundlegend verändert hat:
Exponentielles Nachfragewachstum: Der Glasfaserbedarf eines einzelnen KI-Rechenzentrums ist um ein Vielfaches, ja sogar um eine Größenordnung höher als der eines herkömmlichen Rechenzentrums.
Massiver Verbrauch durch GPU-Cluster: Ein typischer groß angelegter GPU-Cluster benötigt allein für die interne Serververnetzung mehrere zehntausend Kernkilometer Glasfaser.
Struktureller Wandel: Der Anteil der durch KI getriebenen Nachfrage für Data-Center-Interconnect-Szenarien (DCI) wird voraussichtlich von unter 5 % im Jahr 2024 auf 35 % im Jahr 2027 steigen.
Globales Angebot hängt von China ab: Produktion macht über die Hälfte des Marktes aus
Nach den neuesten Daten der britischen Commodities Research Unit (CRU) erreichte die weltweite Glasfaserproduktion im Jahr 2025 662 Millionen Kernkilometer und übertraf damit frühere Prognosen bei weitem. Davon entfielen 372 Millionen Kernkilometer auf China, was 56,3 % des weltweiten Angebots ausmachte. Dies unterstreicht die zentrale Rolle, die chinesische Glasfaserhersteller im globalen Wettlauf um den Aufbau einer KI-Recheninfrastruktur spielen.
Neubewertung: Vom „zyklischen Hersteller“ zum „Kernwachstumswert“
Analystenvon Industrial Securities gehen davon aus, dass sich das Bewertungsmodell für Unternehmen der optischen Kommunikation derzeit in einer Umstrukturierungsphase befindet. Da die KI-Recheninfrastruktur zu einem langfristigen Anlagethema wird, stehen die entsprechenden Unternehmen kurz davor, ihr Etikett als „zyklische Hersteller“ abzulegen und als Kernwachstumsaktien neu bewertet zu werden.
Angetrieben von der anhaltenden Führungsrolle der führenden Hersteller optischer Module breitet sich diese Dynamik nun auf die gesamte Glasfaser-Wertschöpfungskette aus. Für Anleger könnte dies eine weitere einmalige Gelegenheit darstellen, in Kernwerte zu investieren, die die KI-Rechenrevolution untermauern.
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