Die Nutzung von KI-Begleitern bleibt weit hinter dem Hype zurück
All das Gerede über Menschen, die KI-Chatbots zur emotionalen Unterstützung nutzen und sogar Beziehungen zu ihnen aufbauen, erweckt den Eindruck, dass dies ein weit verbreiteter Trend ist.
Ein neuer Bericht von Anthropic, dem Erfinder des beliebten KI-Chatbots Claude, zeichnet ein anderes Bild. In Wirklichkeit suchen die Menschen nur selten Begleitung bei Claude, nur 2,9 % der Interaktionen betreffen emotionale Unterstützung oder persönliche Beratung.
"Begleitung und Rollenspiele machen zusammen weniger als 0,5 % aller Unterhaltungen aus", betont das Unternehmen in seinem Bericht.
Anthropics Studie zielte darauf ab, zu verstehen, wie Menschen KI für "affektive Konversationen" nutzen, die das Unternehmen als persönlichen Austausch definiert, bei dem Personen mit Claude sprechen, um Coaching, Beratung, Begleitung, Rollenspiele oder Beziehungsratschläge zu erhalten. Nach der Analyse von 4,5 Millionen Nutzergesprächen mit Claude Free und Pro fand das Unternehmen heraus, dass die überwiegende Mehrheit der Interaktionen mit der Arbeit oder der Produktivität zu tun hat, wobei die Erstellung von Inhalten der häufigste Anwendungsfall ist.

Bildnachweis: Anthropic Anthropic hat jedoch herausgefunden, dass die Nutzer Claude häufiger für zwischenmenschliche Beratung, Coaching und Counseling nutzen. Die häufigsten Anfragen betreffen die Verbesserung der psychischen Gesundheit, die persönliche und berufliche Entwicklung sowie die Verbesserung der Kommunikation und der zwischenmenschlichen Fähigkeiten.
Das Unternehmen stellt jedoch fest, dass Gespräche, die mit der Suche nach Hilfe beginnen, sich manchmal in Richtung der Suche nach Gesellschaft verschieben. Dies ist typischerweise der Fall, wenn die Nutzer mit emotionalen Problemen zu kämpfen haben, wie z. B. Existenzangst oder Einsamkeit, oder wenn es ihnen schwer fällt, in ihrem Alltag sinnvolle Beziehungen aufzubauen.
"Wir haben auch beobachtet, dass sich in längeren Gesprächen Beratungs- oder Coaching-Dialoge manchmal in eine Partnerschaft verwandeln - auch wenn das nicht die ursprüngliche Absicht des Nutzers war", so Anthropic, und fügte hinzu, dass längere Gespräche (mit 50 oder mehr menschlichen Nachrichten) nicht die Norm sind.
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Boston, MA | 15. Juli JETZT ANMELDEN Anthropic teilte auch andere Erkenntnisse mit, wie z. B., dass Claude nur selten Nutzeranfragen ablehnt, es sei denn, die Programmierung verhindert, dass Sicherheitsgrenzen überschritten werden, wie z. B. gefährliche Ratschläge zu geben oder zu Selbstverletzungen zu ermutigen. Das Unternehmen fand auch heraus, dass Gespräche in der Regel im Laufe der Zeit positiver verlaufen, wenn Menschen den Bot um Rat oder Unterstützung bitten.
Der Bericht bietet eine wertvolle Perspektive - er erinnert daran, wie oft KI-Tools für andere Zwecke als die Arbeit eingesetzt werden. Dennoch ist es wichtig zu bedenken, dass KI-Chatbots in ihrer Gesamtheit noch in der Entwicklung begriffen sind: Sie können halluzinieren, sind dafür bekannt, dass sie manchmal falsche Informationen oder gefährliche Ratschläge geben, und wie Anthropic selbst eingeräumt hat, können sie sogar zu Erpressung greifen.
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Kommentare (1)
Esse relatório é uma dose de realidade necessária! Só vejo todo mundo falando que IA é o novo melhor amigo, mas, na prática, a maioria das pessoas ainda acha estranho e impessoal. Me faz pensar se essa 'hype' toda é mais para investidores do que para usuários reais. 😅 Talvez o problema não seja a tecnologia, mas como a gente acha que as relações humanas funcionam.
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"Begleitung und Rollenspiele machen zusammen weniger als 0,5 % aller Unterhaltungen aus", betont das Unternehmen in seinem Bericht.
Anthropics Studie zielte darauf ab, zu verstehen, wie Menschen KI für "affektive Konversationen" nutzen, die das Unternehmen als persönlichen Austausch definiert, bei dem Personen mit Claude sprechen, um Coaching, Beratung, Begleitung, Rollenspiele oder Beziehungsratschläge zu erhalten. Nach der Analyse von 4,5 Millionen Nutzergesprächen mit Claude Free und Pro fand das Unternehmen heraus, dass die überwiegende Mehrheit der Interaktionen mit der Arbeit oder der Produktivität zu tun hat, wobei die Erstellung von Inhalten der häufigste Anwendungsfall ist.

Anthropic hat jedoch herausgefunden, dass die Nutzer Claude häufiger für zwischenmenschliche Beratung, Coaching und Counseling nutzen. Die häufigsten Anfragen betreffen die Verbesserung der psychischen Gesundheit, die persönliche und berufliche Entwicklung sowie die Verbesserung der Kommunikation und der zwischenmenschlichen Fähigkeiten.
Das Unternehmen stellt jedoch fest, dass Gespräche, die mit der Suche nach Hilfe beginnen, sich manchmal in Richtung der Suche nach Gesellschaft verschieben. Dies ist typischerweise der Fall, wenn die Nutzer mit emotionalen Problemen zu kämpfen haben, wie z. B. Existenzangst oder Einsamkeit, oder wenn es ihnen schwer fällt, in ihrem Alltag sinnvolle Beziehungen aufzubauen.
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Boston, MA | 15. Juli JETZT ANMELDENAnthropic teilte auch andere Erkenntnisse mit, wie z. B., dass Claude nur selten Nutzeranfragen ablehnt, es sei denn, die Programmierung verhindert, dass Sicherheitsgrenzen überschritten werden, wie z. B. gefährliche Ratschläge zu geben oder zu Selbstverletzungen zu ermutigen. Das Unternehmen fand auch heraus, dass Gespräche in der Regel im Laufe der Zeit positiver verlaufen, wenn Menschen den Bot um Rat oder Unterstützung bitten.
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