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Anthropic baut seine Partnerschaften im Bereich Rechenleistung mit Google und Broadrom aus

Das KI-Forschungslabor Anthropic gab am Montag eine neue Vereinbarung mit Google und Broadcom bekannt, um die Rechenleistung seiner Claude-KI-Modelle deutlich zu steigern. Diese Neuausrichtung seiner Rechenpartnerschaften erfolgt vor dem Hintergrund einer weiterhin rasant steigenden Nachfrage nach seinen KI-Lösungen.
Die Vereinbarungen werden Anthropics Nutzung der Tensor Processing Units (TPUs) von Google Cloud, den spezialisierten KI-Chips des Unternehmens, ausweiten und bauen auf einer im Oktober 2025 geschlossenen Vereinbarung über mehr als ein Gigawatt Rechenkapazität auf.
Diese verbesserte Recheninfrastruktur wird 2027 in Betrieb gehen, teilte Anthropic in einem Blogbeitrag mit. Während das Unternehmen konkrete Zahlen zur Erweiterung zurückhielt, geht aus einer kürzlich von Broadcom bei der SEC eingereichten Meldung hervor, dass der Vertrag 3,5 Gigawatt Rechenleistung umfasst.
Der Großteil dieser neuen Kapazität wird in den Vereinigten Staaten angesiedelt sein und damit die Zusage des Unternehmens untermauern, 50 Milliarden US-Dollar in die US-Recheninfrastruktur zu investieren, so Anthropic.
„Diese wegweisende Partnerschaft mit Google und Broadcom spiegelt unsere methodische Strategie zur Skalierung der Infrastruktur wider: Wir schaffen die Kapazitäten, die erforderlich sind, um das exponentielle Wachstum unseres Kundenstamms zu unterstützen, und ermöglichen es Claude gleichzeitig, die Grenzen der KI-Entwicklung zu erweitern“, sagte Krishna Rao, CFO von Anthropic, in der Pressemitteilung. „Wir gehen unsere bislang umfangreichste Verpflichtung im Bereich Rechenleistung ein, um unserem außergewöhnlichen Wachstumskurs gerecht zu werden.“
Anthropic reagierte nicht auf die Anfrage von TechCrunch nach weiteren Details.
Das Unternehmen verzeichnete in den letzten Monaten eine stark steigende Nachfrage nach seinen Claude-Modellen, die von Unternehmenskunden getrieben wurde – selbst nachdem das US-Verteidigungsministerium Anthropic als potenzielles Risiko für die Lieferkette eingestuft hatte. Anthropic schloss kürzlich zudem eine Finanzierungsrunde der Serie G in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar ab, wodurch das Unternehmen mit 380 Milliarden US-Dollar bewertet wurde.
Anthropic gab bekannt, dass seine annualisierte Umsatzrate nun 30 Milliarden US-Dollar erreicht hat, was einen starken Anstieg gegenüber den zum Jahresende 2025 gemeldeten 9 Milliarden US-Dollar darstellt. Das Unternehmen verzeichnet zudem über 1.000 Geschäftskunden, von denen jeder jährlich mehr als 1 Million US-Dollar ausgibt.
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