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MemoraX AI, ein von einem Huawei-Experten in Shenzhen gegründetes Unternehmen, sichert sich 10 Millionen US-Dollar zur Lösung von Speicherproblemen bei großen Modellen
Im Wettlauf um die KI haben große Sprachmodelle bemerkenswerte Fortschritte beim logischen Schlussfolgern und bei der multimodalen Interaktion erzielt, doch sie leiden nach wie vor unter einem peinlichen Mangel: Sie vergessen alles, sobald sich die Nutzer abwenden. Kürzlich trat ein neues Start-up namens Shenzhen Yiji Yuan Technology Co., Ltd. (MemoraX AI) auf den Plan und gab offiziell eine Startkapitalrunde in Millionenhöhe bekannt. Die Runde wurde von L2F Lightsource Venture Fund und Zhongding Capital angeführt, unter Beteiligung mehrerer namhafter Investoren.
Bemerkenswert ist, dass MemoraX AI seinen Sitz in Nanshan, Shenzhen, hat. Es dauerte weniger als einen Monat von der Gründung bis zur Sicherung dieser bedeutenden Investition.

Branchenführer: Ein Dual-Hybrid-Experte, der Wissenschaft und Industrie verbindet
He Jianye, der Leiter von MemoraX AI, ist ein klassischer Wissenschaftler und Unternehmer. Der Mittvierziger verfügt über einen außergewöhnlich starken akademischen Hintergrund und war als Postdoktorand am Massachusetts Institute of Technology (MIT) tätig. Nach seiner Rückkehr nach China im Jahr 2015 gründete er an der Tianjin-Universität eines der ersten Labore für Deep Reinforcement Learning des Landes.
Vor der Gründung von MemoraX AI war He Jianye viele Jahre bei Huawei tätig, wo er als Direktor des Decision Reasoning Laboratory, Direktor des Large Model Algorithm Laboratory und Chief Technology Officer der Medical Group fungierte. Als Huaweis Chefexperte für Entscheidungsintelligenz leitete er mehrere Industrieprojekte im Milliardenbereich. Diese Mischung aus erstklassigem akademischem Wissen und praktischer Branchenerfahrung verlieh MemoraX AI von Anfang an die DNA eines Großunternehmens und eine praxisorientierte Ausrichtung.
Technischer Durchbruch: Langzeitgedächtnis für KI
Derzeit haben KI-Agenten oft mit instabiler Informationsspeicherung und ungenauem Abruf zu kämpfen, was zu einer schlechten Benutzererfahrung führt. Der Kernansatz von MemoraX AI besteht darin, Gedächtnisfunktionen durch die firmeneigene „Agentic RL“-Technologie direkt in die zugrunde liegende Architektur des Modells einzubetten, anstatt einfach nur eine externe Datenbank anzuschließen.
Nach Angaben des Unternehmens bewältigt diese Technologie drei zentrale Herausforderungen:
Dynamische Entwicklung: Das Gedächtnis entwickelt sich von statischen Daten hin zu einem Zustand, in dem es während von Gesprächen kontinuierlich verstanden, aktualisiert und rekonstruiert wird.
Präzise Abrufbarkeit: In einschlägigen Gedächtnistests übertrifft seine Leistung vergleichbare Lösungen deutlich, während sich die Trainingseffizienz um das Hundertfache verbessert hat.
Wiederverwendbarkeit von Szenarien: Ob bei alltäglichen Büroaufgaben, beim Schreiben von Code oder als digitaler Begleiter – das Gedächtnis lässt sich nahtlos auf verschiedene Szenarien übertragen.
Unternehmensvision: Schaffung maßgeschneiderter digitaler Begleiter
Das Gründerteam ist der Überzeugung, dass KI, wenn sie die Lücke zwischen Speicher und Gedächtnis nicht schließen kann, für immer nur eine effiziente Suchmaschine bleiben wird. MemoraX AI hat sich zum Ziel gesetzt, KI von einem kühlen Werkzeug in einen warmherzigen Begleiter zu verwandeln.
Die Geschäftslandschaft des Unternehmens nimmt bereits Gestalt an. Im B2B-Bereich plant MemoraX AI, standardisierte Speichermodule für Branchen wie Finanzen, Gesundheitswesen und Recht anzubieten, um Effizienzprobleme durch sich wiederholende Anfragen zu beheben. Im Consumer-Bereich zielt das Unternehmen darauf ab, personalisierte intelligente Assistenten zu entwickeln, die die Vorlieben, Lerngewohnheiten und Arbeitsanforderungen der Nutzer wirklich verstehen. Die erste Serie standardisierter Speicherprodukte soll im Laufe des nächsten Jahres auf den Markt kommen.
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