Google enthüllt kostenlose KI -Codierungsassistent mit extrem hohen Nutzungsgrenzen
Am Dienstag stellte Google eine neue, kostenlose Version seines KI-gestützten Tools für Code-Vervollständigung und -Unterstützung vor, das als Gemini Code Assist für Einzelpersonen bezeichnet wird. Gleichzeitig wurde Gemini Code Assist für GitHub gestartet, ein innovativer "Agent" für Code-Reviews, der autonom nach Fehlern sucht und Vorschläge direkt innerhalb der GitHub-Plattform liefert.
Gemini Code Assist für Einzelpersonen ermöglicht Entwicklern, über eine Chat-Schnittstelle mit einem Google-KI-Modell zu interagieren und in natürlicher Sprache auf ihren Codebestand zuzugreifen und diesen zu ändern. Ähnlich wie GitHubs bekannter Copilot kann dieses Tool Fehler beheben, Codeabschnitte vervollständigen oder verwirrende Teile des Codes klären.
Die KI hinter Googles Programmierassistent ist eine spezialisierte Version des Gemini 2.0-Modells, die speziell für Programmieraufgaben optimiert wurde. Sie lässt sich nahtlos in beliebte Entwicklungsumgebungen wie VS Code und JetBrains durch Plugins integrieren und unterstützt eine Vielzahl von Programmiersprachen.

Beeindruckend an Code Assist für Einzelpersonen ist die großzügige monatliche Freigabe von 180.000 Code-Vervollständigungen – das ist satte 90 Mal mehr als die 2.000 Vervollständigungen des kostenlosen GitHub Copilot. Zusätzlich erhalten Nutzer 240 Chat-Anfragen täglich, fast fünf Mal mehr als beim kostenlosen GitHub Copilot-Plan.
Die Engine von Code Assist für Einzelpersonen verfügt über ein Kontextfenster von 128.000 Token, das laut Google über vier Mal größer ist als das der Konkurrenz. Dies bedeutet, dass das Modell mehr Code auf einmal verarbeiten kann, was die Handhabung komplexer Codebasen erleichtert.
Ab Dienstag können Entwickler sich für die kostenlose öffentliche Vorschau von Gemini Code Assist für Einzelpersonen anmelden.
Gemini Code Assist für GitHub
Im Gegensatz dazu überprüft Gemini Code Assist für GitHub automatisch Pull-Requests auf Fehler und bietet zusätzliche, potenziell nützliche Empfehlungen.
Googles Strategie im Markt für Entwicklerwerkzeuge
Diese neuen Tools sind Teil von Googles verstärktem Vorstoß, Microsoft und dessen Tochterunternehmen GitHub im Bereich der Entwicklerwerkzeuge herauszufordern. Vor sieben Monaten holte Google Ryan Salva, den ehemaligen Leiter des GitHub Copilot-Teams, um ihre Initiativen für Entwicklerwerkzeuge zu leiten.
Mit einem kostenlosen KI-Programmierassistenten mit hohen Nutzungsgrenzen zielt Google darauf ab, Entwickler in der Anfangsphase für Code Assist zu gewinnen, wie Salva in einem TechCrunch-Interview erklärte. Die Strategie besteht darin, diese Nutzer dazu zu ermutigen, letztendlich auf eine Unternehmensversion von Code Assist umzusteigen, wo Google Einnahmen erzielen möchte.
Google bietet Gemini Code Assist für Unternehmen seit etwa einem Jahr an. Im Dezember kündigten sie an, dass der KI-Programmierassistent mit Tools von Drittanbietern wie GitLab, GitHub und Google Docs integriert wird. Unternehmensstufen von Code Assist bieten erweiterte Funktionen wie Prüfprotokolle, Integration mit anderen Google Cloud-Produkten und die Möglichkeit, Anpassungen für private Repositories vorzunehmen.
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Kommentare (7)
Kostenlose KI-Codierungshilfe mit hohen Nutzungslimits? Das klingt nach einem klugen Schachzug von Google, um Entwickler an sich zu binden. Ich frage mich, wie sich das auf Tools wie GitHub Copilot auswirken wird. Der autonome Code-Review-Agent ist besonders interessant – hoffentlich führt das nicht zu mehr „KI-Blindheit“, wo Entwickler einfach alles übernehmen, ohne nachzudenken. 🧐
Бесплатный ИИ-помощник от Google с высокими лимитами — звучит интересно! 😄 Но как это повлияет на рынок платных инструментов? И насколько надежны автономные агенты для ревью кода? Мне кажется, это может изменить подход к разработке, но нужно следить за качеством.
Wow, Google’s Gemini Code Assist sounds like a game-changer with those crazy high usage limits! 180,000 completions a month? That’s like giving coders a free buffet while GitHub’s Copilot is just a snack bar. Excited to try it out in VS Code! 😎
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