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Glydways sichert sich 170 Millionen Dollar zur Weiterentwicklung der Technologie für autonome Fahrzeuge

Glydways behauptet, sein Mobilitätssystem unterscheide sich grundlegend von anderen und biete eine um ein Vielfaches höhere Effizienz, geringere Kosten und ein besseres Fahrgasterlebnis bei gleichzeitig attraktiven Betriebsmargen. | Quelle: Glydways
Glydways, ein Entwickler autonomer Fahrzeuge für den städtischen Nahverkehr, gab letzte Woche bekannt, dass es sich 170 Millionen US-Dollar in einer Serie-C-Finanzierungsrunde gesichert hat. Mit dieser jüngsten Runde beläuft sich die Gesamtfinanzierung des Unternehmens seit seiner Gründung auf über 250 Millionen US-Dollar.
Die überzeichnete Kommerzialisierungsrunde fällt mit der wachsenden globalen Dynamik von Glydways zusammen. Dazu gehört die Unterzeichnung von Absichtserklärungen mit dem Abu Dhabi Investment Office und der Dubai Roads & Transport Authority. Das erste öffentlich zugängliche System des Unternehmens ist zudem im südlichen Großraum Atlanta in Betrieb.
„Glydways ist nicht nur eine Weiterentwicklung des Verkehrs; es ist ein völlig neues Modell für die urbane Mobilität. Wir starten nun den Betrieb in der Praxis und zeigen damit, dass ein leistungsfähiger, bedarfsorientierter Personentransport für die Fahrgäste besser, finanziell nachhaltig und eine Lösung für Verkehrsstaus sein kann“, erklärte Mark Seeger, Gründer und Co-CEO von Glydways. „Glydways wird noch in diesem Jahr den öffentlichen Betrieb aufnehmen und den Menschen eine neue, effiziente und erschwingliche Art der Fortbewegung in Städten bieten. Engagierte Investoren, die jeden Aspekt unseres Markteintritts unterstützen, sind entscheidend, damit wir Glydways für Fahrgäste weltweit zur Realität machen können.“
Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco, Kalifornien, hat sich zum Ziel gesetzt, Städte beim Aufbau und der Erweiterung von Netzwerken autonomer Expressstraßen zu unterstützen. Diese Netzwerke sind darauf ausgelegt, Menschen mit einer zehnmal höheren Durchsatzleistung und Kosteneffizienz als die derzeitige Technologie zu befördern.
Die Finanzierungsrunde wurde gemeinsam von der Suzuki Motor Corporation, der ACS Group und Khosla Ventures geleitet. Die bestehenden Investoren Mitsui Chemicals und Gates Frontier beteiligten sich ebenso wie der neue Investor Obayashi Corporation, ein bedeutender Generalunternehmer und Bauträger.
Glydways geht über die Grenzen typischer autonomer Fahrzeuge hinaus
Glydways steht für eine neue Kategorie der Mobilität. Obwohl die Technologie für autonome Fahrzeuge rasante Fortschritte gemacht hat, bleibt ihre Wirkung begrenzt, wenn sie auf der bestehenden Straßeninfrastruktur eingesetzt wird.
Glydways kombiniert seine autonomen Fahrzeuge mit speziellen, verwalteten, schmalen Führungsschienen. Dadurch entstehen On-Demand-Netzwerke mit hoher Kapazität, die frei von Staus und Haltestellen operieren. Das Unternehmen gibt an, dass sein System direkte, bedarfsorientierte Privatfahrten ermöglicht. Dieser Ansatz sorgt für deutlich höhere Fahrgastzahlen und bietet gleichzeitig eine größere Beförderungskapazität zu wesentlich niedrigeren Fahrpreisen.
„Die Zukunft der urbanen Mobilität ist nahtlos, ohne Staus und ohne Haltestellen, wobei der Verkehrsfluss kontinuierlich gestaltet und nicht als Verkehr gesteuert wird“, fügte Seeger hinzu. „Im Vergleich zu bestehenden Systemen wird sich Glydways wie Teleportation anfühlen.“
Die Erlöse aus dieser Finanzierungsrunde werden auf drei strategische Prioritäten verteilt:
Geografische Expansion: Glydways startet 2026 drei Pilotprojekte. Diese werden in den Vereinigten Arabischen Emiraten, New York City und Atlanta stattfinden. Das Unternehmen plant, ab 2027 den Betrieb in großem Maßstab aufzunehmen. Technologieentwicklung: Das Unternehmen wird die Produktion seiner Glydcars der nächsten Generation beschleunigen, die von seinem Partner Suzuki hergestellt werden. Personal und Infrastruktur: Während sich Glydways darauf vorbereitet, zu skalieren, um die Nachfrage der sich rasch verdoppelnden städtischen Bevölkerung zu decken, baut es sein Team weiter aus und erweitert seine globale Präsenz in Nordamerika, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten und in Europa. Glydways betreibt mittlerweile acht Niederlassungen weltweit.
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„Die Zukunft der urbanen Mobilität ist nahtlos, ohne Staus und ohne Haltestellen, wobei der Verkehrsfluss kontinuierlich gestaltet und nicht als Verkehr gesteuert wird“, fügte Seeger hinzu. „Im Vergleich zu bestehenden Systemen wird sich Glydways wie Teleportation anfühlen.“
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