SoftBank erweitert Robotics Holdings um die Automatisierungssparte der ABB Group
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Der japanische Investmentkonzern SoftBank Group übernimmt ein Robotikunternehmen, da der Finanzriese physische KI als seinen nächsten Schwerpunkt identifiziert hat.
SoftBank gab am Mittwoch bekannt, dass es die Robotiksparte der ABB Group mit Sitz in Zürich für 5,375 Milliarden US-Dollar gekauft hat. Die Transaktion muss noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden; SoftBank geht davon aus, dass sie Mitte bis Ende 2026 abgeschlossen sein wird, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Sami Atiya, der Leiter der Sparte, wird ABB nach Abschluss der Übernahme verlassen.
Die Robotiksparte von ABB beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiter und bietet eine Reihe von Robotern und Geräten für Aufgaben wie Kommissionierung, Reinigung und Lackierung an. Das Geschäft erzielte 2024 einen Umsatz von 2,3 Milliarden US-Dollar, was 7 % des Gesamtumsatzes von ABB entspricht. ABB gab im April Pläne zur Ausgliederung seiner Robotiksparte bekannt.
SoftBank will den Umsatz des ausgegliederten Robotikbereichs von ABB wieder ankurbeln. Der Umsatz des Geschäftsbereichs belief sich 2024 auf 2,3 Milliarden US-Dollar, nach 2,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.
In den letzten Jahren hat SoftBank seine Investitionen und Beteiligungen im Bereich Robotik ausgeweitet. Das Unternehmen hat sowohl etablierte Akteure wie AutoStore als auch Start-ups wie Skild AI und Agile Robots unterstützt.
Das Unternehmen hat 2014 auch seine eigene Robotikplattform, die SoftBank Robotics Group, eingeführt.
„Die nächste Herausforderung für SoftBank ist die physische KI“, erklärte Masayoshi Son, Vorsitzender und CEO von SoftBank, in der Pressemitteilung. „Durch die Zusammenarbeit mit ABB Robotics werden wir Weltklasse-Technologie und -Talente zusammenbringen, um künstliche Superintelligenz mit Robotik zu verbinden und damit eine transformative Ära einzuläuten, die die Menschheit voranbringt.“
Robotik ist neben KI-Chips, KI-Rechenzentren und Energie einer der vier Schwerpunktbereiche von SoftBank.
„Der Kern der ‚Informationsrevolution‘ hat sich von PCs, Internet und Breitband zu Smartphones verlagert und tritt nun in eine neue Phase ein, die von künstlicher Intelligenz angetrieben wird“, erklärte SoftBank in seiner Pressemitteilung. „In diesem Umfeld hat sich die [SoftBank Group] dazu verpflichtet, künstliche Superintelligenz (ASI) zum Wohle der Menschheit zu erreichen.“
TechCrunch hat SoftBank um weitere Details gebeten.
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