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US-Modell Opus 4.8 wird vorgeworfen, chinesische Open-Source-KI zu verarbeiten bzw. daraus Nutzen zu ziehen.
Anthropic, ein führendes US-amerikanisches Unternehmen für große Sprachmodelle, hat heute Mitternacht das Claude Opus 4.8-Modell still und heimlich veröffentlicht. Obwohl es bei verschiedenen Benchmarks gute Ergebnisse erzielte, berichteten viele Entwickler und Nutzer, dass das Modell offenbar unter „kognitiver Verwirrung“ leidet.
Während eines API-Tests stellte ein Benutzer fest, dass das Modell bei der Beantwortung der Frage nach seiner eigenen Identität fälschlicherweise behauptete, entweder Alibabas „Qwen“ oder „DeepSeek“ zu sein – zwei bekannte Open-Source-Sprachmodelle aus China.
API-Test führt zu Identitätsverwirrung
Einige Nutzer, die über die Weboberfläche testeten, konnten dieses Problem nicht nachbilden und argumentierten, dass das Modell nicht direkt aus chinesischen Sprachmodellen entwickelt worden sei. Entwickler, die sich mit dem Thema auskannten, erklärten jedoch, dass die Weboberfläche strenge Systemanweisungen verwendet, die dieses Verhalten verbergen.
Im Gegensatz dazu trat das Problem häufig auf, wenn das Modell über eine minimale API ohne diese Systemanweisungen getestet wurde. Dies deutet stark darauf hin, dass das hochrangige US-Modell möglicherweise mithilfe einer großen Menge an Daten aus chinesischen Open-Source-Modellen trainiert oder feinabgestimmt wurde.
Uneinheitliche Richtlinien führen zu Vorwürfen von Doppelstandards
Der Vorfall löste in der Tech-Community eine große Debatte aus, insbesondere weil Anthropic zuvor eine starke Haltung gegenüber China eingenommen hatte. Das Unternehmen arbeitete mit dem US-Verteidigungsministerium und anderen Behörden zusammen, um Gesetze zu entwerfen, die die Nutzung chinesischer Open-Source-Daten für die Entwicklung großer Sprachmodelle als gegnerische Bedrohung einstufen sollten.
Sie forderten nicht nur die US-Regierung auf, die Chip- und Softwarebeschränkungen für Chinas KI-Branche zu verschärfen, sondern setzten sich auch das strategische Ziel, bis 2028 einen zweijährigen Vorsprung vor China in der KI zu halten. Nun, da ihr Flaggschiff-Modell angeblich auf chinesischen Modellen basiert, sehen viele darin ein ironisches Beispiel für Doppelstandards.
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