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OpenAI gründet KI-Beratungsunternehmen, große Akteure steigen in den Lieferdienstmarkt ein
Am Montag gab OpenAI, ein führender Akteur im Bereich der künstlichen Intelligenz, die Gründung einer Beratungs-Tochtergesellschaft namens „OpenAI Deployment Co.“ (DeployCo) bekannt. Das neue Unternehmen soll Unternehmen dabei unterstützen, technische Umsetzungshürden zu überwinden, und Kunden direkt beim Aufbau und der Einführung komplexer KI-Systeme helfen.
Um seine praktische Expertise rasch auszubauen, bestätigte OpenAI zudem die Übernahme von Tomoro, einem auf Anwendungen spezialisierten KI-Beratungs- und Entwicklungsunternehmen. Dadurch werden rund 150 erfahrene Ingenieure in die neue Tochtergesellschaft wechseln und direkt vor Ort bei Unternehmenskunden technischen Support leisten.

Konkurrenz zu Branchenriesen, Ausbau der Implementierungsdienstleistungen
Dieser Schritt wird weithin als direkte Herausforderung an den Konkurrenten Anthropic angesehen, der kürzlich ähnliche Implementierungsteams mit mehreren Wall-Street-Finanzinstituten gebildet hat. OpenAI zielt mit dieser Strategie der tiefen Integration eindeutig darauf ab, sich einen Anteil an dem margenstarken Markt zu sichern, der traditionell von Beratungsriesen wie Accenture und Deloitte dominiert wird.
Analysten stellen fest, dass die Strategie von OpenAI dem Modell der „Frontline Deployment Engineers“ von Palantir ähnelt. Durch die Stationierung von technischem Personal direkt in den Kundenumgebungen kann das Unternehmen die internen Kompetenzlücken besser schließen, mit denen Unternehmen bei der KI-Einführung häufig konfrontiert sind.
Integrationsherausforderungen meistern, Geschäftswachstum vorantreiben
Obwohl DeployCo mit einem Betriebskapital von über 4 Milliarden US-Dollar und der Unterstützung von Investmentfirmen wie Bain Capital an den Start geht, ist sein Weg in die Zukunft nicht ohne Hürden. Branchenexperten befürchten, dass OpenAI als Modellentwickler bei der Bereitstellung von Beratungsdienstleistungen dem Risiko der Produktkommodifizierung und der Anbieterabhängigkeit ausgesetzt sein könnte.
Darüber hinaus stellt die Bewältigung der Wettbewerbsdynamik mit bestehenden Ökosystempartnern bei gleichzeitiger Ausübung von Beratungstätigkeiten eine weitere Herausforderung für OpenAI dar. Doch da die KI-Branche in eine entscheidende Phase der „Wertmonetarisierung“ eintritt, ist die Annäherung an den Unternehmensbetrieb zu einem unverzichtbaren Schritt für große Akteure geworden, die kommerziellen Wert erschließen wollen.
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