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NVIDIA stellt die Open-Source-Serie Nemotron 3 mit fünffacher Beschleunigung bei der Inferenz vor
Auf der GTC-Konferenz 2026 stellte NVIDIA eine umfassende Erweiterung seiner Open-Source-Modellfamilie vor, die darauf ausgelegt ist, Innovationen in den Bereichen Agenten, Physik-KI und Gesundheitswesen umfassend voranzutreiben. Im Mittelpunkt dieser Einführung steht die Nemotron-3-Serie vollständig verständnisfähiger multimodaler Modelle, wobei Nemotron 3 Ultra besonders hervorsticht. Das Modell ist tiefgreifend für die Blackwell-Architektur optimiert und bietet eine fünffache Steigerung der Durchsatzleistung, wodurch es komplexe Code-Unterstützung und Workflows auf Unternehmensniveau mit bemerkenswerter Geschwindigkeit bewältigen kann.

Über die zentralen Inferenzmodelle hinaus stellte NVIDIA auch seine neuesten Durchbrüche im Bereich der multimodalen Interaktion vor: Nemotron 3 Omni verbindet nahtlos Audio-, Bild- und Sprachverständnis; Nemotron 3 VoiceChat verbindet Spracherkennung und -synthese für ein Konversationserlebnis in Echtzeit mit extrem geringer Latenz. Diese Modelle werden bereits von Branchenführern wie CrowdStrike und ServiceNow eingesetzt.
Im Bereich der physikalischen KI und Robotik stellte NVIDIA das weltweit grundlegende Modell Cosmos 3 vor, das erstmals die Generierung synthetischer Welten mit Aktionssimulationen vereint. Für verkörperte Intelligenz sind das humanoide roboterspezifische Modell Isaac GR00T N1.7 und das Inferenzmodell für autonomes Fahren Alpamayo 1.5 nun bereit für den kommerziellen Einsatz. Jensen Huang kündigte zudem das für Ende des Jahres geplante GR00T N2 an, das verspricht, die Erfolgsquote bei Aufgaben in neuartigen Umgebungen zu verdoppeln.
Auch im Bereich der medizinischen Forschung wurden bedeutende Fortschritte angekündigt. Die BioNeMo-Plattform umfasst nun ein Modell zur Generierung von Proteinkomplexen, gepaart mit einer aktualisierten AlphaFold-Datenbank, die in Zusammenarbeit mit Google DeepMind entwickelt wurde. Diese Kombination soll die Zeiträume für die Wirkstoffforschung drastisch verkürzen. NVIDIA bestätigte, dass alle oben genannten Modelle, Datensätze und NIM-Mikroservices nun auf GitHub und Hugging Face verfügbar sind, sodass Entwickler sie sofort von der Cloud bis zum Edge bereitstellen können.
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