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Die IT-Abteilung von GM baut 10 % der Belegschaft ab und konzentriert sich künftig auf die Einstellung von KI-Entwicklern
Am 11. Mai bestätigte General Motors einen erheblichen Personalabbau in seiner IT-Abteilung, von dem etwa 600 Angestellte betroffen sind – mehr als 10 % der Gesamtbelegschaft des Geschäftsbereichs. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, Ressourcen für die Rekrutierung von Spitzenkräften mit fundiertem Fachwissen im Bereich der künstlichen Intelligenz umzuschichten. Er signalisiert die beschleunigte Neuausrichtung des Unternehmens weg von der bloßen Anwendung von KI-Tools hin zur Übernahme einer „KI-nativen“ Kernentwicklungsphilosophie als Teil seiner umfassenden Transformation.

Dieser Personalabbau ist mehr als nur eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl; es handelt sich um eine gezielte „Neuausrichtung der Kompetenzen“, um den technologischen Fortschritt voranzutreiben. General Motors erklärte, dass nun die Einstellung von Spezialisten in den Bereichen KI-native Entwicklung, Data Engineering, Cloud Engineering, Agentenentwicklung und Model Engineering Priorität habe. Über die bisherige Strategie hinaus, KI als ergänzendes Werkzeug zu betrachten, ist es das aktuelle Ziel des Unternehmens, eine vollständige interne Entwicklung von KI-Systemen zu erreichen. Dies umfasst die Konzeption grundlegender Architekturen, das Trainieren von Modellen und den Aufbau integrierter Workflows.
Tatsächlich war die Software-Organisation von General Motors von erheblichen Turbulenzen geprägt, seit Sterling Anderson, Mitbegründer von Aurora, im Mai 2025 die Rolle des Chief Product Officer übernahm. Das Unternehmen baute im August 2024 rund 1.000 Stellen im Softwarebereich ab, worauf im November 2025 der kollektive Abgang von drei Führungskräften folgte, darunter der ehemalige Chief AI Officer Barak Turovsky. Um diese Führungslücke rasch zu schließen, hat General Motors Behrad Toghi, den ehemaligen Leiter der KI-Abteilung bei Apple, und Rashed Haq, den früheren KI-Leiter bei Cruise, eingestellt.
Die Umstrukturierung von General Motors spiegelt einen wachsenden Konsens innerhalb der traditionellen Schwerindustrie wider, die sich in einem intelligenten Wandel befindet: Sich allein auf Software zu verlassen, reicht nicht mehr aus, um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Durch die grundlegende Umgestaltung seiner Belegschaft und die direkte Einbettung von KI-Fähigkeiten in autonome Fahrsysteme, Smart Cockpits und Fertigungsprozesse vollzieht das Unternehmen einen tiefgreifenden Wandel von der Digitalisierung hin zu echter Intelligenz. Dieser Übergang bedeutet nicht nur eine Verbesserung der technischen Fähigkeiten, sondern eine grundlegende Neukonzeption dessen, wie ein modernes Unternehmen für die Zukunft organisiert sein sollte.
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Am 11. Mai bestätigte

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