Clearview AI -CEO tritt inmitten von Kontroversen zurück

Der CEO von Clearview AI, dem umstrittenen Unternehmen für Gesichtserkennung, das eine durchsuchbare Datenbank mit 30 Milliarden Fotos aus dem Internet zusammengestellt hat, ist zurückgetreten. Hoan Ton-That gab seinen Rücktritt in einer Erklärung gegenüber TechCrunch bekannt und sagte: „Es ist Zeit für das nächste Kapitel in meinem Leben“, und dass er als Vorstandsmitglied weiterhin beteiligt bleibt. Auf Nachfrage nach weiteren Details zu den Gründen seines Rücktritts schwieg Ton-That.
Forbes berichtete zuerst über die Nachricht, und nun hat Clearview AI zwei „Co-CEOs“ ernannt: den frühen Investor Hal Lambert und den Mitbegründer Richard Schwartz. Sie sind entschlossen, neue „Chancen“ während der Trump-Administration zu nutzen, wie es in einer an TechCrunch gesendeten Erklärung heißt.
Sowohl Lambert als auch Schwartz haben tiefe Wurzeln in der republikanischen Politik. Lamberts Investmentfirma, Point Bridge Capital, machte 2017 mit dem MAGA ETF Schlagzeilen, der Geld in Unternehmen investiert, die republikanische Kandidaten unterstützen. Schwartz war hingegen ein hochrangiger Berater von Rudy Giuliani während dessen Zeit als Bürgermeister von New York City.
Clearview AI verkauft Zugang zu seiner Gesichtserkennungsdatenbank an Strafverfolgungsbehörden und Bundesagenturen, um Verdächtige zu identifizieren oder vermisste Personen zu finden. Da das Startup diese Fotos jedoch ohne Zustimmung gesammelt hat, wurde es mit zahlreichen Datenschutzklagen und Geldstrafen konfrontiert.
Bis September 2024 hat Clearview AI über 100 Millionen Dollar an GDPR-Geldbußen von Datenschutzbehörden in den Niederlanden, Frankreich und anderen Ländern angehäuft. Sie haben sich ziemlich stur gezeigt und sich geweigert, das Geld zu zahlen. Als TechCrunch fragte, ob sie bereits Geldbußen gezahlt hätten, antwortete Clearview AI nicht einmal.
Clearview AI geriet auch in einen Rechtsstreit mit dem konservativen Investor und selbsternannten Investigativjournalisten Charles Johnson. Johnson behauptete, er sei Mitbegründer und habe Anspruch auf einen Anteil an den Provisionen, zog die Klage jedoch kürzlich zurück. Die Gegenklagen von Clearview AI gegen Johnson, die Verleumdung und Vertragsbruch umfassen, sind jedoch laut Biometric Update weiterhin anhängig.
Ton-That ließ keine Details zu seinen Zukunftsplänen verlauten, als TechCrunch nachfragte. Er sagte jedoch, dass Clearview AI finanziell in seiner „stärksten Position aller Zeiten“ sei und 2024 das höchste Wachstum und die höchsten Einnahmen verzeichne. Dennoch hat das Startup laut Forbes Schwierigkeiten, große Bundesaufträge zu sichern, und bleibt in den roten Zahlen.
Clearview AI, unterstützt von Investoren wie Peter Thiel und Naval Ravikant, sammelte 2021 in einer Serie-B-Finanzierungsrunde 30 Millionen Dollar ein, was das Unternehmen laut seiner Website mit 130 Millionen Dollar bewertet.
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Kommentare (40)
E aí, CEO saindo no meio da polêmica... que surpresa? 🤨 A Clearview sempre deu arrepios com aquele banco de dados de 30 bilhões de fotos. Imagina o poder nas mãos de qualquer governo? Acho que o 'próximo capítulo' dele deve ser bem tranquilo, longe dos tribunais.
¿Y ahora qué van a hacer con toda esa base de datos? 😬 Me parece una decisión bastante conveniente... justo cuando hay tantas demandas y regulaciones en puerta. Al menos es un alivio que salga del cargo, pero la tecnología en sí sigue siendo preocupante. 🕵️
¡Polémica hasta el final! 🫣 Qué casualidad que el CEO renuncie justo cuando la presión pública es máxima. Me pregunto si su 'nuevo capítulo' incluirá menos problemas legales... Es impresionante (y aterrador) lo lejos que llegó esta empresa recolectando fotos sin consentimiento. ¿Habrá consecuencias reales o solo un cambio de fachada?
Wow, the Clearview AI CEO stepping down is huge! 😮 With all the privacy concerns around their massive photo database, I wonder if this is a sign of bigger changes coming. What’s next for facial recognition tech?
Wow, the Clearview AI CEO stepping down feels like a plot twist in a sci-fi thriller! 😲 That massive photo database always gave me the creeps—30 billion faces scraped off the web? Yikes. Curious to see what 'next chapter' means for him and what happens to all that data now.

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