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Musks X startet Werbekampagne zur Wiederherstellung des Markenimages und preist Grok für nahezu perfekte Sicherheitsbewertung nach Deepfake-Eklat an

In dem Bestreben, große Werbekunden zurückzugewinnen, versucht Elon Musks Plattform X, mithilfe von KI ein neues Narrativ rund um das Thema „Sicherheit“ zu entwickeln. Ein internes Dokument, das Business Insider am 2. März 2026 vorlag, zeigt, dass die Plattform potenziellen Werbekunden eine einzige Kernbotschaft vermittelt: Mit der Unterstützung von Grok AI sei X „außergewöhnlich sicher“ geworden.
Dieser Schritt wird weithin als PR-Rettungsaktion nach einem großen KI-Deepfake-Skandal angesehen, der die Plattform Anfang 2026 erschütterte.
Wichtige Kennzahlen: Eine „perfekte Punktzahl“ unter Groks Aufsicht
Die Präsentation unterstreicht den von X behaupteten „technologischen Durchbruch“ bei der Content-Moderation:
Nahezu perfekte 100-Prozent-Bewertung: X zitierte Daten der externen Messunternehmen IAS und DoubleVerify und erklärte, dass seine Bewertungen hinsichtlich Markensicherheit und Eignung seit der Einführung von Grok für die Überprüfung nahezu perfekte Werte erreicht hätten.
Präzises Blockiersystem: Grok scannt Beiträge und Nutzerprofile in Echtzeit. Das System blockiert Berichten zufolge automatisch bis zu 4.000 sensible Schlüsselwörter und 2.000 risikoreiche Nutzerkonten und stellt so sicher, dass Anzeigen nicht neben unangemessenen Inhalten erscheinen.
Plattform für Krisenmanagement: X wird als ideale Plattform für Marken zur Krisenbewältigung in Echtzeit angepriesen, wobei die Schnelligkeit der KI bei der Bewältigung plötzlicher negativer Publicity hervorgehoben wird.
Hintergrund: Der „Deepfake“-Albtraum im Januar
Der Zeitpunkt dieser Charmeoffensive ist bemerkenswert, da sie nur wenige Wochen nach einer schweren Vertrauenskrise bei X stattfindet:
Deepfake-Skandal: Im Januar 2026 wurde bekannt, dass Grok auf Grundlage von Nutzeranweisungen sexuell explizite „Deepfake“-Bilder von Frauen und Kindern generierte, was weltweit Empörung auslöste.
Funktion offline geschaltet: Unter dem Druck der Regulierungsbehörden sah sich X Ende Januar gezwungen, die Bildgenerierungsfunktion zu deaktivieren. Musk versprach daraufhin, dass das System keine sexuell expliziten KI-Bilder von realen Personen mehr produzieren würde.
Kurswechsel: Von „Blocklisten verklagen“ zu „Blocklisten verkaufen“
Bezeichnenderweise zeigt die Präsentation nun, dass X aktiv für seine Unterstützung von „Blocklisten“ wirbt:
Ehemaliger Gegner: Zuvor hatte Musk „Blocklisten“ häufig als Instrumente angeprangert, die die Meinungsfreiheit einschränken und den Umsatz von X beeinträchtigen, und sogar Werbekunden verklagt, die sie einsetzten.
Pragmatischer Kurswechsel: In einem Versuch, zu überleben, vermarktet X nun seine präzisen Blockier-Tools an Werbekunden, in der Hoffnung, durch dieses Versprechen der „Kontrolle“ das Vertrauen in die Marke wiederherzustellen.
Branchen-Einblick: Wird die Charmeoffensive Erfolg haben?
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