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Musks Klage gegen OpenAI in Höhe von 13,4 Milliarden Dollar soll im April verhandelt werden

Der Rechtsstreit zwischen Elon Musk und OpenAI sowie dessen Partner Microsoft hat eine entscheidende und heiße Phase erreicht. Jüngsten Gerichtsunterlagen zufolge soll dieser hochbrisante Fall – bei dem es um Forderungen in Höhe von bis zu 134 Milliarden US-Dollar (etwa 92,57 Milliarden Yuan) geht – nun am 28. April 2026 verhandelt werden.
Während einer kürzlich stattgefundenen Anhörung äußerte Richter Rogers vom Northern District of California starke Vorbehalte gegenüber der von Musks Anwaltsteam vorgelegten Berechnungsmethode und bezeichnete die Logik als „erfunden“. Musks Klage stützt sich stark auf Expertenanalysen und argumentiert, dass seine ursprüngliche Spende in Höhe von 38 Millionen US-Dollar einen erheblichen Anteil am Wert von OpenAI ausmachen sollte, was einen enormen Schadensersatzbetrag rechtfertige – und fordert, dass Microsoft eine Mithaftung übernehme.
Obwohl die Richterin der wissenschaftlichen Grundlage der Schadenssumme weiterhin skeptisch gegenübersteht, wies sie den Antrag von OpenAI auf Ausschluss der Sachverständigenaussagen zurück. Die Richterin ist der Ansicht, dass die endgültige Bewertung dieser Beweise der Jury überlassen bleiben sollte. Diese Entscheidung ist für Musk von großer Bedeutung, da der Fall sofort abgewiesen werden könnte, wenn wichtige Zeugenaussagen aufgrund fehlender Schadensnachweise ausgeschlossen werden.
In der Klage hat Musk eine breit angelegte Offensive gestartet und OpenAI-CEO Sam Altman des Betrugs sowie der Abkehr von der ursprünglichen gemeinnützigen Mission des Unternehmens bezichtigt. OpenAI entgegnet, Musks Klage komme einer „fortgesetzten Schikane“ gleich, die von kommerziellen Motiven getrieben sei und darauf abziele, seinem eigenen Konkurrenten xAI einen Vorteil zu verschaffen. Dieser mit großer Aufmerksamkeit verfolgte „Prozess des Jahrhunderts“ wird die komplexen Interessenkonflikte hinter den großen KI-Modellunternehmen offenlegen.
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