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OpenAI führt die „Sites“-Funktion ein und läutet mit den auf Word basierenden Websites das Ende der No-Code-Ära ein
OpenAI hat „Sites“ vorgestellt, eine neue Funktion für „Codex“, seine KI für die Softwareentwicklung. Die Funktion befindet sich derzeit in der Vorschauphase und steht nur zahlenden Business- und Enterprise-Abonnenten zur Verfügung. Sie zielt darauf ab, traditionelle Hindernisse bei der Web- und Anwendungsentwicklung zu beseitigen.

Im Kern ist „Sites“ eine Plattform, die abstrakte Ideen in funktionierende Werkzeuge umwandelt. Nutzer können Konzepte, Datenanalysen oder Projektpläne eingeben, und Codex strukturiert diese statischen Inhalte automatisch in Dashboards, Terminplaner, Überprüfungsbereiche, Projekttafeln und schlanke Apps um.
Über die Erstellung von Tools hinaus unterstützt „Sites“ die Zusammenarbeit im Team. Nutzer können interaktive Websites oder Anwendungen über eine eindeutige URL mit bestimmten Teammitgliedern teilen. In diesem gemeinsamen Arbeitsbereich können Teammitglieder Arbeitsabläufe in Echtzeit erkunden, Ideen einbringen, den Fortschritt verfolgen und gemeinsam Entscheidungen treffen.

Dieser Entwicklungsschwerpunkt bringt erhebliche Effizienzsteigerungen für den Unternehmensbetrieb mit sich. Finanzmanager müssen beispielsweise nicht mehr mit statischen Tabellenkalkulationen arbeiten; sie können diese mit Sites in interaktive Szenarioplaner umwandeln. Das Management und die Führungskräfte können Annahmen direkt in der Echtzeit-Webanwendung anpassen und Datenänderungen sofort sehen.
Langfristig markiert dieser Schritt die fortgesetzte Erforschung der No-Code-Entwicklung durch OpenAI und signalisiert die Entwicklung der KI von einer einfachen Chat-Oberfläche hin zu einer Plattform, die in der Lage ist, Software-Infrastruktur zu erstellen, zu hosten und bereitzustellen.
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