Meta stellt eine zentrale Plattform zur Steuerung aller sozialen und KI-Geräte vor

Meta Corp. gab am Donnerstag bekannt, dass sein bisheriges „Account Center“ nun „Meta Account“ heißt und wesentliche Funktionserweiterungen erhalten hat. Diese Änderung spiegelt Metas Bestreben wider, seine Apps und Hardware zu vereinen und ein nahtloses System zur Verwaltung digitaler Identitäten zu schaffen.
Das überarbeitete Meta Account fungiert als zentrale Drehscheibe für soziale Plattformen wie Facebook, Instagram und Threads sowie für Hardware wie KI-Smartbrillen und Meta Quest-Headsets. Nutzer können E-Mails und Passwörter über ein einziges Dashboard verwalten und auswählen, welche Apps oder Geräte mit dem System verknüpft werden sollen.
Um diesen zentralen Zugangspunkt zu sichern, hat Meta erweiterte Verifizierungsoptionen hinzugefügt. Nutzer können sich auf Passkeys, Fingerabdruck- oder Gesichtserkennung sowie Zwei-Faktor-Authentifizierung verlassen, um alle verknüpften Konten zu schützen – was die plattformübergreifende Anmeldung vereinfacht.
Personalisierung und Kindersicherung
Obwohl das System auf Vereinheitlichung zielt, bietet Meta den Nutzern weiterhin ein hohes Maß an Autonomie. Nutzer können pro Gerät separate Konten erstellen oder sich gegen ein einheitliches Konto entscheiden, um ihre Anmeldungen voneinander getrennt zu halten. Das System umfasst außerdem ein „Family Center“ für Jugendliche, über das Eltern plattformübergreifend überwachte Konten kontrollieren können.
Bemerkenswert ist, dass bestimmte Funktionseinstellungen unabhängig bleiben. WhatsApp-Passwörter werden weiterhin innerhalb der App verwaltet, und app-spezifische Optionen wie die Sichtbarkeit von Facebook-Beiträgen werden nicht im einheitlichen Meta-Konto-Panel angezeigt. Meta gibt an, dass das Upgrade im Laufe des nächsten Jahres schrittweise weltweit eingeführt wird.
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