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Lei Jun stellt 6 Milliarden Yuan für Durchbrüche im Bereich der künstlichen Intelligenz bereit, da das Upgrade des Xiaomi SU7 die Nachfrage ankurbelt

Auf den beiden Gebieten Automobilbau und künstliche Intelligenz baut Xiaomi mit einer beispiellosen Investitionsdichte Wettbewerbsvorteile auf.
Am Abend des 19. März veranstaltete Xiaomi in Peking eine Frühjahrsproduktvorstellung. Gründer Lei Jun stellte nicht nur die neue Generation der elektrischen Limousine Xiaomi SU7 vor, sondern erteilte auch einen „Militärbefehl“: Xiaomis Forschungs- und Entwicklungsausgaben sowie Kapitalinvestitionen im KI-Bereich werden in diesem Jahr 16 Milliarden Yuan übersteigen, wobei der kumulierte Dreijahres-Investitionsplan die Marke von 60 Milliarden Yuan überschreiten soll.
Eigene große Sprachmodelle erreichen weltweite Spitzenklasse
Diese beträchtlichen Investitionen werden durch Xiaomis Durchbrüche bei KI-Algorithmen gestützt. Auf der Veranstaltung stellte Xiaomi offiziell drei große Modelle vor: MiMo-V2-Pro, MiMo-V2-Omni und MiMo-V2-TTS. Unter ihnen hat sich das Flaggschiff-Modell MiMo-V2-Pro mit einer Billion Parametern den achten Platz im globalen Gesamtintelligenz-Ranking für große Modelle gesichert und rangiert weltweit auf Platz fünf in Bezug auf die Markenpositionierung.
Die neue SU7-Generation: Zuversicht trotz einer Preiserhöhung um 4.000 Yuan
Als Höhepunkt des Abends wurde die neue Generation des Xiaomi SU7 offiziell für Vorbestellungen freigegeben, mit einem Einstiegspreis von 219.900 Yuan. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist der Preis des neuen Modells um 4.000 Yuan gestiegen – ein Schritt, der durch umfassende „interne“ Upgrades gestützt wird:
Intelligenz-Upgrade: Die tiefe Integration mit selbst entwickelten großen Modellen ermöglicht einen Generationssprung bei der intelligenten Fahrwahrnehmung und der Interaktion im Innenraum.
Hardware-Leistung: Eine komplette Überarbeitung der Innenausstattung, des Antriebsstrangs und der intelligenten Konfigurationen.
Marken-Crossover: Die prominenten Werbeträger Shu Qi und Su Bingtian nahmen an der Veranstaltung teil und verstärkten so die Sichtbarkeit des Produkts.
Marktreaktion: Hohe Investitionen wecken kurzfristige Bedenken
Lei Juns „aggressive“ Investitionsstrategie hat jedoch auch Wellen auf den Kapitalmärkten geschlagen. Im Anschluss an die Veranstaltung eröffnete die Xiaomi-Aktie an der Hongkonger Börse mit einem Minus von mehr als 6 %. Analysten merken an, dass die ambitionierte Dreijahresinvestition in Höhe von 60 Milliarden Yuan zwar die langfristige Vision unterstreicht, der Markt jedoch weiterhin Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit solch hoher F&E-Ausgaben mit kurzfristigen Renditen im aktuellen Umfeld hegt.
Vom Einsatz großer Modelle mit Billionen von Parametern bis hin zur kontinuierlichen Weiterentwicklung intelligenter Elektrofahrzeuge versucht die Xiaomi Technology Co., Ltd., durch „All-in“-Investitionen das Recht zu erlangen, die Regeln im globalen Wettbewerb des KI-Zeitalters zu definieren. Für Lei Jun sind diese 60 Milliarden Yuan nicht nur Forschungs- und Entwicklungsgelder; sie sind Xiaomis Eintrittskarte in die Riege der weltweit führenden Technologieunternehmen.
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