Vodafone-Werbung mit AI-generierten Influencern

Während einer kürzlichen Reise nach Deutschland öffnete ich TikTok und stieß auf eine Vodafone-Werbung mit einer Moderatorin, die wahrscheinlich nicht echt ist. Mehrere Indizien deuten darauf hin, dass es sich um eine KI-generierte Kreation handelt: Ihr Haar bewegt sich unnatürlich, Muttermale erscheinen und verschwinden, und ihre Mimik hat etwas Beunruhigendes, Unheimliches an sich. Vodafone bestätigte meinen Verdacht im Kommentarbereich des Videos.
Auf die Frage eines Zuschauers, warum das Unternehmen keine echte Person verwendet hat, antwortete Vodafone - laut einer maschinellen Übersetzung des deutschen Textes -, dass es "verschiedene Werbestile testet, dieses Mal mit KI". In einem weiteren Kommentar merkte das Unternehmen an, dass "KI inzwischen so sehr in das tägliche Leben integriert ist, dass wir ihren Einsatz auch in der Werbung erforschen."
Die Werbung hat meine Aufmerksamkeit geweckt, vor allem weil mein Gehirn sofort erkannte, dass etwas nicht stimmt.
Dies ist nicht das erste Experiment von Vodafone mit generativer KI im Marketing. Letztes Jahr veröffentlichte die Telekom einen Werbespot, in dem jede Szene von KI generiert wurde. Inzwischen gewinnen künstlich geschaffene Influencer an Zugkraft. Wie die New York Times berichtet, haben Beispiele wie Lil' Miquela - eine von Dapper Labs entwickelte digitale Persona - bereits in Kampagnen für Marken wie Calvin Klein, Prada und BMW mitgewirkt.
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Kommentare (1)
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