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Indien legt einen staatlich geförderten Risikokapitalfonds in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar auf

Indien hat eine staatlich geförderte Risikokapitalinitiative in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar genehmigt, die darauf abzielt, staatliche Mittel über private Investoren in Start-ups zu leiten. Dieser Schritt bekräftigt das Engagement des Landes für die Förderung risikoreicher, innovativer Sektoren wie künstliche Intelligenz, fortschrittliche Fertigung und anderer Bereiche, die zusammenfassend als „Deep Tech“ bezeichnet werden.
Der Fonds in Höhe von 100 Milliarden Rupien, der erstmals in der Haushaltsrede vom Januar 2025 vorgeschlagen wurde, erhielt diese Woche die Zustimmung des Kabinetts, sodass die Regierung nun mit der Umsetzung fortfahren kann. Eine frühere Version des Programms, die 2016 ins Leben gerufen wurde, stellte 100 Milliarden Rupien für 145 private Fonds bereit. Diese Fonds haben seitdem laut am Samstag veröffentlichten offiziellen Daten über 255 Milliarden Rupien (etwa 2,8 Milliarden US-Dollar) in mehr als 1.370 Start-ups investiert.
Das neue Programm ist als Dachfonds strukturiert – ein gängiges VC-Modell, bei dem Regierungen indirekt über private Unternehmen investieren – und verfolgt eine gezieltere Strategie als sein Vorgänger. Es richtet sich an Deep-Tech- und Fertigungs-Start-ups, die oft längere Zeiträume und mehr Kapital erfordern, unterstützt gleichzeitig Gründer in der Frühphase, erweitert die Investitionsgeografie über die großen Metropolen hinaus und stärkt Indiens heimische VC-Branche, insbesondere kleinere Fonds.
Bei der Ankündigung am Samstag hob IT-Minister Ashwini Vaishnaw das dramatische Wachstum der indischen Start-up-Landschaft hervor. Eine Präsentationsfolie zeigte, dass die Zahl der Start-ups von unter 500 im Jahr 2016 auf heute über 200.000 gestiegen ist, wobei allein im Jahr 2025 mehr als 49.000 registriert wurden – ein Rekordhoch für ein Jahr.
Die Entscheidung des Kabinetts folgt auf jüngste Anpassungen der indischen Start-up-Politik, die darauf abzielen, Deep-Tech-Unternehmen zu entlasten. Neu-Delhi verlängerte die Einstufungsdauer für solche Start-ups auf 20 Jahre und hob die Umsatzgrenze für Steuererleichterungen, Zuschüsse und regulatorische Vorteile von 1 Milliarde Rupien auf 3 Milliarden Rupien (etwa 33 Millionen US-Dollar) an.
Diese Genehmigung geht dem von der Regierung unterstützten „India AI Impact Summit“ voraus, an dem globale KI-Marktführer wie OpenAI, Anthropic, Google, Meta, Microsoft und Nvidia sowie die indischen Giganten Reliance Industries und Tata Group teilnehmen werden. Als bevölkerungsreichstes Land der Welt mit über einer Milliarde Internetnutzern stellt Indien einen äußerst attraktiven Markt für globale Technologieunternehmen dar, die nach Wachstum streben.
Gleichzeitig ist die Beschaffung von privatem Kapital schwieriger geworden. Indiens Startup-Ökosystem sammelte im Jahr 2025 10,5 Milliarden US-Dollar ein, was einem Rückgang von über 17 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, da Investoren selektiver wurden und ihre Transaktionsaktivitäten drastisch reduzierten. Die Zahl der Finanzierungsrunden sank laut Daten von Tracxn um fast 39 % auf 1.518 Transaktionen.
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Boston, MA | 23. Juni 2026 JETZT ANMELDENVaishnaw erklärte, das neue Risikokapitalprogramm werde Flexibilität bewahren, und merkte an, dass „umfassende Konsultationen mit allen Beteiligten stattgefunden haben“.
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Das neue Programm ist als Dachfonds strukturiert – ein gängiges VC-Modell, bei dem Regierungen indirekt über private Unternehmen investieren – und verfolgt eine gezieltere Strategie als sein Vorgänger. Es richtet sich an Deep-Tech- und Fertigungs-Start-ups, die oft längere Zeiträume und mehr Kapital erfordern, unterstützt gleichzeitig Gründer in der Frühphase, erweitert die Investitionsgeografie über die großen Metropolen hinaus und stärkt Indiens heimische VC-Branche, insbesondere kleinere Fonds.
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