Firefox 148 bietet KI-basierte Blockierung mit einem Klick
Während die großen Browser-Anbieter darum wetteifern, KI-Funktionen zu integrieren, schlägt Mozilla einen anderen Weg ein und überlässt die Entscheidung wieder den Nutzern. Mozilla hat das Update Firefox 148.0 offiziell weltweit veröffentlicht. Das auffälligste Highlight ist ein „KI-Kill-Switch“, mit dem Nutzer alle integrierten KI-Funktionen über die Einstellungen vollständig deaktivieren können.

AIbase berichtet, dass viele Nutzer angesichts der zunehmenden Verbreitung „KI-gestützter“ Funktionen in Browsern zunehmend von übermäßig integrierten KI-Plugins frustriert sind. Firefox 148 führt einen eigenen Bereich „KI-Steuerung“ in der Einstellungsoberfläche ein, in dem Nutzer verschiedene KI-gestützte Funktionen verwalten oder mit einem einzigen Klick alle deaktivieren können. Dieser nutzerzentrierte, auf Datenschutz ausgerichtete Ansatz hebt Firefox auf dem Browser-Markt 2026 von der Masse ab.
Neben den umfassenden KI-Einstellungen wurden in der neuen Version auch die Produktivitätswerkzeuge verbessert. Unter Windows wurde der zuvor gemeldete Fehler beim „Bild-Drag-and-Drop“ behoben. Wenn man ein heruntergeladenes Bild direkt aus dem Browser in Adobe Illustrator zieht, wird nun das Bild selbst korrekt eingefügt und nicht mehr nur ein Link. Darüber hinaus wurde die Übersetzungsfunktion erheblich erweitert: Sie bietet nun bidirektionale Übersetzungen für traditionelles Chinesisch und Unterstützung für Vietnamesisch, wodurch Sprachbarrieren beim Surfen weiter abgebaut werden.
Bemerkenswert ist, dass dieses Update das Ende einer Ära markiert. Die gleichzeitig veröffentlichte Version Firefox 115.33 wird das letzte Sicherheitsupdate für Windows 7, 8 und 8.1 sein. Ab Februar 2026 wird Mozilla die Unterstützung für diese älteren Systeme vollständig einstellen. Für Nutzer, die noch auf veraltete Geräte angewiesen sind, ist ein Hardware-Upgrade oder ein Wechsel zu Windows 10 oder einer neueren Version nun unumgänglich.
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