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Buchungsmanager wirft Google Gemini und ChatGPT unlautere Praktiken gegenüber kleinen Hotels vor

Im Jahr 2026, als die KI-Suche die Verteilung des Besucherverkehrs grundlegend veränderte, sprach Glenn Fogel, CEO des globalen Reisegiganten Booking Holdings, eine eindringliche Warnung aus: Googles „Gemini“ und OpenAIs „ChatGPT“ nutzen ihre technologische Dominanz aus, um kleine und mittelgroße Hotels in eine prekäre Lage zu bringen.
Fogel merkte an, dass zwar auch bei traditionellen Suchmodellen eine Gewichtung nach Wettbewerbsfaktoren stattfinde, die Nutzer jedoch zumindest scrollen könnten, um weitere Ergebnisse zu sehen. Die heutigen KI-Assistenten funktionieren völlig anders.
Einzige Empfehlung: Wenn Reisende eine KI nach einem günstigen Hotel im Zentrum von München fragen, liefert diese oft nur eine bis drei algorithmisch ausgewählte „beste Optionen“.
Unsichtbare unabhängige Hotels: Kleine und mittelgroße Hotels ohne Big-Data-Unterstützung oder eigene KI-Optimierungsteams verschwinden aus den Suchergebnissen. Fogel argumentierte, dass dieser stark gefilterte Empfehlungsmechanismus kleinen Unternehmen eine faire Chance verwehrt, entdeckt zu werden.
Interessanterweise steht Fogel – der zuvor den Digital Markets Act (DMA) der EU als „dumme Regulierung“ kritisiert hatte – nun auf der Seite der Regulierungsbehörden.
Unterstützung von Prüfungen: Er sprach sich nachdrücklich für die kartellrechtliche Überprüfung der von Googles Gemini generierten KI-Suchergebnisse durch die EU aus. Er hält es für unerlässlich, sicherzustellen, dass große KI-Plattformen nicht ihre eigenen Buchungsdienste bevorzugen oder den Traffic ausschließlich an große Konzerne leiten, die hohe „Schutzgebühren“ zahlen.
Strategische Allianz: Obwohl Booking selbst als „digitaler Gatekeeper“ eingestuft wird, hat sich das Unternehmen angesichts des branchenübergreifenden Drucks durch Google, eine „Superplattform“, dafür entschieden, sich mit den Regulierungsbehörden zu verbünden, um sein Anbieter-Ökosystem zu schützen.
Um zu vermeiden, von KI-Plattformen vollständig „aus dem Geschäft gedrängt“ zu werden, kündigte Booking für 2026 eine zusätzliche Investition in Höhe von 700 Millionen US-Dollar in seine eigenen KI-Marketing-Tools und das „Connected Travel“-Programm an:
Damit sollen kleine Hotels ohne technische Kapazitäten dabei unterstützt werden, ihre Daten so umzustrukturieren, dass sie von verschiedenen KI-Agenten leichter erkannt werden können. Fogel ist fest davon überzeugt, dass KI zwar Zimmer buchen kann, die Abwicklung komplexer Dienstleistungen im Bereich der „Mensch-Maschine-Interaktion“ – wie Flugverspätungen und Hotelstornierungen – jedoch weiterhin Bookings Wettbewerbsvorteil darstellt.
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