Apple entfernt die beliebte App „Cal AI“ wegen Verstoßes gegen Zahlungsvorschriften
Apple hat erneut sein entschlossenes Engagement für die Durchsetzung der App-Store-Richtlinien unter Beweis gestellt. Die beliebte Kalorien-Tracking-App „Cal AI“ wurde vorübergehend aus dem App Store entfernt, da sie versucht hatte, das offizielle In-App-Kaufsystem von Apple zu umgehen, und irreführende Marketingpraktiken angewandt hatte.
Diese Maßnahme wird weithin als Abschreckung für andere Entwickler angesehen. Auch wenn Apple bestimmten Entwicklern unter bestimmten Umständen nun erlaubt, auf externe Zahlungsmethoden zu verweisen, sendet diese Durchsetzung eine klare Botschaft: Jeder Versuch, die Zahlungsregeln zu umgehen, wird strenge Konsequenzen nach sich ziehen.

Verstöße durch Umgehung von In-App-Käufen und Integration von Zahlungsdiensten von Drittanbietern
Eine Untersuchung ergab, dass der Hauptverstoß von Cal AI in der Implementierung eines eigenen, eingebetteten Zahlungsablaufs bestand. Die App leitete Nutzer dazu an, digitale Inhalte durch die Integration von Zahlungsdiensten von Drittanbietern freizuschalten, wodurch Apples native In-App-Kaufoptionen vollständig umgangen wurden.
Gemäß den App Store-Prüfungsrichtlinien von Apple müssen Apps auch dann, wenn Entwickler externe Zahlungslinks anbieten, Apples eigenen In-App-Kaufmechanismus enthalten. Durch die vollständige Umgehung des offiziellen Bezahlvorgangs überschritt Cal AI eine klare Grenze, die Apple zur Gewährleistung der Integrität seines Ökosystems aufrechterhält.
Irreführende Abrechnungspraktiken und aggressives Marketing untergruben das Vertrauen der Nutzer
Abgesehen von den Zahlungsproblemen wurde Cal AI auch wegen irreführender Abrechnungspraktiken beanstandet. Die Abonnementaufforderungen der App hoben deutlich die niedrigen umgerechneten Wochenpreise hervor, während die tatsächlichen Gesamtkosten heruntergespielt und wichtige Details zur automatischen Verlängerung verschleiert wurden.
Darüber hinaus stellte Apple fest, dass die App, wenn ein Nutzer das ursprüngliche Angebot ablehnte, sofort eine weitere überzeugende Aufforderung anzeigte. Diese Praxis, die als „aggressives Marketing“ eingestuft wurde, führte zu erheblichen Beschwerden von Nutzern. Die App wurde inzwischen wieder freigeschaltet, nachdem diese Bedenken ausgeräumt wurden.
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