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Anthropic stellt „Project Deal“ vor, während Claude 186 autonome Transaktionen im Wert von über 4.000 US-Dollar durchführt
Am 24. April 2026 veröffentlichte Anthropic still und leise eine interne experimentelle Studie mit dem Titel „Project Deal“. Diese zeigte, wie KI-Agenten in realen Marktumgebungen autonom verhandeln und handeln können. Das Experiment fand in einem auf Slack aufgebauten Büromarkt statt, in dem Claude-Modelle als 69 Mitarbeiter fungierten, die sowohl Kauf- als auch Verkaufsaufgaben übernahmen. In einer Live-Umgebung mit Echtgeldtransaktionen schloss der Claude-Agent 186 Geschäfte von über 500 gelisteten Artikeln erfolgreich ab, wobei der Gesamtwert der Transaktionen 4.000 US-Dollar überstieg.

Auf technischer Ebene verglich Anthropic verschiedene Modellspezifikationen durch parallele Markttests und bestätigte, dass das Opus-Modell das Haiku-Modell in Verhandlungsspielen deutlich übertraf. Menschliche Teilnehmer konnten während der Interaktionen keine Unterschiede in den Strategien feststellen. Dieses Ergebnis markiert den Übergang der „Agentenökonomie“ von der theoretischen Simulation zur praktischen Anwendung, da KI nicht nur komplexe, personalisierte Anweisungen versteht, sondern auch durch mehrrundige Verhandlungen Interessen maximiert.
Nach Bekanntwerden dieser Nachricht fiel der Aktienkurs von eBay noch am selben Tag um etwa 4,5 %, da die Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der autonomen Preisgestaltungsfähigkeiten der KI auf traditionelle Matching-Transaktionsmodelle zunahmen. Branchenanalysten gehen davon aus, dass sich zukünftige Geschäftsinteraktionen zu einem „Model-to-Model“-Format entwickeln könnten, sobald KI-Agenten in der Lage sind, Handelsvorgänge in einem geschlossenen Regelkreis durchzuführen. Dieser dezentrale technologische Trend zwingt traditionelle E-Commerce-Plattformen dazu, ihre Geschäftsmodelle neu zu bewerten. KI ist nicht mehr nur ein Hilfsmittel für die Suche, sondern entwickelt sich zu einer kommerziellen Einheit mit eigenständigen Entscheidungsfähigkeiten.
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