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Anthropic entwickelt sich zum neuen Liebling der Investoren, während OpenAI auf dem Sekundärmarkt an Beliebtheit verliert

Der Sekundärmarkt für KI hat in letzter Zeit subtile Veränderungen erfahren. OpenAI-Aktien, die einst sehr gefragt waren, erleben derzeit eine plötzliche Abkühlung auf dem Wiederverkaufsmarkt, wobei Aktien im Wert von 600 Millionen Dollar unverkauft bleiben – ein krasser Gegensatz zu den Zeiten, als solche Aktien innerhalb weniger Tage ausverkauft waren.
Im krassen Gegensatz dazu ist Anthropic, der Hauptkonkurrent von OpenAI, zum neuen Fokus der Kapitalmärkte geworden. Die Daten deuten auf ein stark gestiegenes Interesse der Investoren an Anthropic hin, wobei bereits Käufermittel in Höhe von rund 2 Milliarden US-Dollar bereitstehen und auf den Einstieg warten.
Die Umkehrung der Bewertungen verändert die Investitionslogik
Analysten führen die Verlagerung des Investoreninteresses in erster Linie auf das Prämienpotenzial zurück, das durch die Bewertungslücke zwischen den beiden Unternehmen entsteht. Die hohe Bewertung von OpenAI macht kurzfristige Renditen ungewiss, während die niedrigere Bewertungsbasis von Anthropic Investoren einen klareren Weg zur Verdopplung ihrer Investition bietet.
Zudem haben die eskalierenden Infrastrukturkosten und Betriebsausgaben von OpenAI einige institutionelle Investoren zur Vorsicht veranlasst. Im Gegensatz dazu macht das stetige Wachstum von Anthropic im Unternehmenskundensegment das Unternehmen hinsichtlich Leistung und Skalierbarkeit attraktiver.
Der sich verschärfende Wettbewerb deutet auf eine Neugestaltung der Branchenstruktur hin
Führende Investmentbanken wie Goldman Sachs und Morgan Stanley bieten ihren Vermögensverwaltungskunden nun Zeichnungsmöglichkeiten für Aktien beider Unternehmen an. Trotz jüngster Sicherheitsvorfälle, wie beispielsweise Code-Lecks bei Anthropic, bleibt die Begeisterung am Markt hoch, wobei die Prämie sogar über 50 % liegt.
Da OpenAI möglicherweise noch in diesem Jahr an die Börse geht, hat der Kapitalwettlauf in der KI-Branche seinen Höhepunkt erreicht. Dieses „Wettrennen um Kapital“ auf dem Sekundärmarkt ist nicht nur ein Wettstreit zwischen zwei Unternehmen, sondern spiegelt auch die Entwicklung des Sektors für große Modelle von einem einzigen Marktführer hin zu einer multipolaren Wettbewerbslandschaft wider.
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