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Alipay testet heimlich eine KI-Version mit dem Codenamen „Ba Project“ und stellt seinen ersten KI-Assistenten „Abao“ vor
Berichten zufolge testet die Ant Group derzeit im Geheimen ein „KI-gestütztes Alipay“ – eine strategische Neuausrichtung, da sich die landesweit verbreitete App auf das Zeitalter der KI-Agenten zubewegt. Insidern zufolge bedeutet die Initiative, die intern als „Projekt Bao“ bezeichnet wird, einen grundlegenden Wandel von traditionellen Zahlungsinstrumenten hin zu einer KI-zentrierten nativen Benutzeroberfläche, wodurch die Interaktion mit den Nutzern völlig neu gestaltet wird.

Zu den Highlights des Updates gehören:
Einführung des KI-Assistenten „Abao“: Die neue Version verfolgt einen „Conversation-First“-Ansatz, der es Nutzern ermöglicht, komplexe Menüs zu umgehen und einfach Befehle per Text oder Sprache an „Abao“ zu richten, um beispielsweise Essen zu bestellen oder eine Fahrt zu buchen. Neugestaltung der unteren Benutzeroberfläche: Die Navigation am unteren Rand umfasst nun zwei Kernmodule: „Assets“ und „Abao“. Während häufig genutzte Funktionen wie das Scannen und Zahlungen erhalten bleiben, wurde der Bereich „Assets“ in eine kartenartige Ansicht umgestaltet, die liquide Mittel, Investitionen und den Kreditstatus auf einen Blick anzeigt. Zwei Versionen mit optionalem Wechsel: Um den Übergang zu erleichtern, bleibt die ursprüngliche Benutzeroberfläche nach dem Start die Standardversion, wobei Nutzer die KI-Version als Startseite aktivieren können.Die aktuelle Version befindet sich in einer äußerst begrenzten Graustufen-Testphase. Die Aktivierung erfordert einen speziellen internen Einladungscode; erfolgreiche Nutzer erhalten drei weitere Codes. Einige Nutzer haben festgestellt, dass die Suche nach „KI-Version von Alipay“ in der Alipay-Suchleiste ebenfalls Zugang gewähren kann.
Da Super-Apps wie WeChat und Douyin ihre KI-Agent-Fähigkeiten rasch ausbauen, soll diese Umstrukturierung die Position von Alipay als zentrales Portal für Finanzkonten und Dienstleistungen des täglichen Lebens sichern.
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