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KI macht Bearbeitungen im Hollywood-Stil für jedermann zugänglich: Clips hochladen und im Chat virale Videos erstellen.
Da sich KI zunehmend vom reinen „Schreiben von Code“ hin zum echten „Verstehen der Stimmung“ entwickelt, gewinnt eine neuartige Methode der Videoerstellung namens „Vibe Editing“ in den sozialen Medien und unter Content-Erstellern rasch an Beliebtheit. Während „Vibe Coding“ Programmierern hilft, Code in natürlicher Sprache zu schreiben, richtet sich Vibe Editing an ein breiteres Publikum: Programmieranfänger, Büroangestellte und Nutzer sozialer Medien.
Es ermöglicht jedem, Videos zu produzieren, ohne komplexe Bearbeitungssoftware erlernen, sich mit Zeitleisten auseinandersetzen oder Übergangseffekte beherrschen zu müssen. Lade einfach eine Sammlung von zufälligen Reisefotos, Party-Clips oder Selfies hoch und beschreibe dann deine Vision in einfacher, umgangssprachlicher Sprache. Die KI übernimmt den Rest und kümmert sich um intelligente Schnitte, stimmungsbasierte Farbkorrekturen, Musiksynchronisation, das Einfügen von B-Roll-Material und die Steuerung des Tempos – und liefert schließlich ein ausgefeiltes Kurzvideo, das bereit für Plattformen wie WeChat Moments, Douyin, Xiaohongshu und Instagram ist.

Was macht Vibe Editing so leistungsstark?
Traditionelle Videobearbeitung stellt für Laien eine steile Lernkurve dar. Tools wie Premiere und CapCut erfordern die Beherrschung komplizierter Vorgänge, was dazu führt, dass viele Menschen unzählige unbearbeitete Clips in ihren Kamerarollen verstauben lassen. Während einige KI-Tools „automatische Highlight-Reels“ oder „Untertitelgenerierung“ anbieten, versagen sie oft dabei, den spezifischen emotionalen Ton einzufangen – sei er warm und beruhigend, filmisch, temporeich und lustig oder im Retro-Instagram-Stil –, den sich Nutzer wünschen. Vibe Editing geht die doppelte Herausforderung des „leeren Bildschirms“ und der „Stilsteuerung“ direkt an und gibt die kreative Kontrolle an die Einfachheit der menschlichen Sprache zurück.
Kern-Workflow: Leiten Sie den Prozess durch Gespräche, und die KI erfasst Ihre „Stimmung“
Die neuesten beliebten Vibe-Editing-Tools folgen in der Regel diesem unkomplizierten Prozess:
Reibungsloses Hochladen: Ziehen Sie Fotos, Videos oder sogar Live-Stream-Aufnahmen einfach per Drag & Drop hinein.
Befehle in natürlicher Sprache: Geben Sie Anweisungen ein wie „Erstelle einen warmen, beruhigenden Reise-Vlog mit einem Filmfilter und Lo-Fi-Musik“, „Hebe die lustigen Momente mit meinem besten Freund in einem rasanten Schnitt hervor“ oder „Verleihe dem Ganzen einen filmischen Slow-Motion-Look mit einem verträumten Soundtrack“. Die KI interpretiert die gewünschte Emotion, den Rhythmus und den visuellen Stil.
Iteration in Echtzeit: Nicht zufrieden? Chatten Sie einfach weiter. Fordern Sie an, „den Anfang zu verlangsamen“, „zu einem lebhafteren Titel zu wechseln“ oder „einige Textüberlagerungen hinzuzufügen“. Die KI passt sich sofort an.
Export mit einem Klick: Erstellen Sie ein fertiges vertikales oder horizontales Kurzvideo mit Untertiteln, Übergängen und Soundeffekten, das sofort auf sozialen Plattformen veröffentlicht werden kann.
Dieses Modell der „konversationellen Regie“ senkt die Hürde für die Erstellung drastisch. Viele Nutzer berichten: „Was ich früher in 2 Stunden bearbeitet habe, dauert jetzt nur noch 5 Minuten.“
Wichtige Tools und Branchenentwicklungen
Der KI-Agent von Descript war Vorreiter der Vibe-Editing-Funktion und automatisiert Aufgaben wie Audiobereinigung, das Entfernen von Füllwörtern, das Hinzufügen von B-Roll und sogar die Korrektur des Blickkontakts. Dies löste intensive Diskussionen unter den Kreativen aus und wurde als „Cursor der Videowelt“ bezeichnet.
Neue Plattformen wie Topview, Mobbi AI und editwithvibe.com konzentrieren sich auf browserbasiertes Vibe-Editing ohne Programmierkenntnisse. Sie unterstützen die dynamische Videogenerierung ähnlich wie Remotion und zielen auf Marketing, Produktdemos und Social-Media-Inhalte ab.
Meta hat 2025 still und leise seine Vibes-Funktion eingeführt, die die Erstellung von Grund auf oder das Remixen von vorhandenem Filmmaterial unterstützt. Sie integriert fortschrittliche KI-Modelle mit einem starken Fokus auf Kurzvideos für das Teilen in sozialen Netzwerken.
Auch in unabhängigen Entwickler-Communities brodelt es mit ähnlichen Projekten, wie dem Open-Source-Editor Flow AI und verschiedenen agentischen Videotools, die alle auf das Ziel zusteuern, „alles per Chat zu bearbeiten“.
Der Konsens in der Community ist klar: Wer das „Vibe“ wirklich beherrscht, wird die nächste Generation von Tools zur Inhaltserstellung für sich gewinnen.
Kommentare von AIbase
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