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WebinarTV wird vorgeworfen, Zoom-Sitzungen ohne Zustimmung in KI-Podcasts umgewandelt zu haben

Während Unternehmen auf die Automatisierung von Inhalten setzen, überschreiten einige dabei rechtliche und ethische Grenzen. Eine eingehende Untersuchung von The Verge, die sich auf 404 Media beruft, deckt auf, dass einer Plattform namens WebinarTV vorgeworfen wird, öffentlich zugängliche Zoom-Meeting-Links zu scrapen. Sie soll private oder geschäftliche Gespräche ohne Wissen oder Zustimmung der Teilnehmer in „KI-Podcasts“ umwandeln.
Das Modell von WebinarTV ist auffallend einfach und aggressiv: Es nutzt automatisierte Tools, um riesige Datensätze nach unverschlüsselten oder öffentlich geteilten Zoom-Links zu durchsuchen. KI-Technologie transkribiert, bearbeitet und optimiert anschließend die Audioaufnahmen dieser Meetings.
Diese Plattform verwandelt die Kommunikation anderer in eigene, Traffic generierende Ressourcen, ohne Lizenzgebühren zu zahlen und ohne die ursprünglichen Teilnehmer darüber zu informieren. Vielen Nutzern, die Zoom-Links teilen, ist nicht bewusst, dass diese Inhalte von Suchmaschinen indexiert und von solchen Diensten als Rohmaterial gesammelt werden können, was das Risiko einer groß angelegten Offenlegung von Geschäftsgeheimnissen und der Verletzung der Privatsphäre birgt.
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