Todoist-KI-Funktion fügt Sprachbefehle zum Erstellen von Aufgaben hinzu
Vielleicht brauchen Sie doch keinen KI-Smartring, um Ihre Aufgaben zu verwalten. Doist, der Entwickler der beliebten plattformübergreifenden To-Do-App Todoist, hat eine neue KI-gesteuerte „Voice-to-Tasks”-Funktion namens Todoist Ramble eingeführt. Mit diesem Tool können Sie Aufgaben ganz natürlich mit Ihrer Stimme beschreiben.
Wie der Name schon sagt, kann Ramble Ihre spontanen, unstrukturierten Gedanken in übersichtliche Aufgaben umwandeln. Es erfasst auch zusätzliche Details, die Sie erwähnen, wie Projekttermine, Prioritätsstufen, geschätzte Dauer und wer mit der Arbeit beauftragt werden soll.

Bildnachweis: Todoist Das Konzept spricht ein häufiges Szenario an: Oft fallen einem Aufgaben ein, wenn man gerade beschäftigt ist, aber es kann umständlich sein, anzuhalten, um das Smartphone herauszuholen und eine Notiz zu tippen. Mit Todoist Ramble benötigen Sie zwar immer noch Ihr Smartphone, müssen aber nichts mehr tippen. Tippen Sie einfach auf das Ramble-Symbol und beginnen Sie zu sprechen. Die App aktualisiert sich in Echtzeit mit Ihren Aufgabendetails und passt sich sogar an Änderungen an, während Sie sprechen.
Sie können beispielsweise mündliche Anweisungen wie „Verschiebe das eigentlich auf Donnerstag” oder „Das ist alles” geben, um die KI zu steuern, während Sie noch sprechen.
Ramble basiert auf großen Sprachmodellen (LLMs) und ist Teil von Todoist Assist, der KI-Funktionssuite des Unternehmens. Es nutzt das Gemini 2.5 Flash Live-Modell von Google über Vertex AI für die Sprachverarbeitung in Echtzeit. Während Ihre Audioaufzeichnung an das Backend gestreamt wird, transkribiert das Modell Ihre Sprache, identifiziert Aufgaben, Termine und andere Details und generiert dann die entsprechenden Aufgaben.
Doist bestätigt, dass die Audiodaten weder gespeichert noch für das KI-Training verwendet werden, und die App verfügt über die SOC2-Typ-II-Zertifizierung.

Bildnachweis: Todoist Diese KI-Fähigkeit spiegelt Trends bei verschiedenen Hardware-KI-Geräten wider, die Sprache in Notizen, Erinnerungen, Aufgaben oder Erkenntnisse umwandeln. So verwendet beispielsweise das Wearable Bee von Amazon KI, um Notizen zu erstellen und To-dos vorzuschlagen, während Geräte wie die von Plaud Meetings zusammenfassen und wichtige Punkte extrahieren können.
Auch das Interesse an KI-gestützten Smart Rings wie dem Stream Ring des Start-ups Sandbar oder dem kommenden Index 01 Ring von Pebble steigt. Bei beiden Geräten kann durch einen kurzen Druck auf den Ring (der am Zeigefinger getragen wird) ein Punkt zur To-do-Liste hinzugefügt oder eine Notiz in einer gekoppelten mobilen App gemacht werden.
Vor der Markteinführung wurde Ramble mit allen Todoist Experimental-Nutzern beta-getestet – einer Gruppe von etwa 150.000 aktiven Testern, die Funktionen frühzeitig ausprobieren. In den ersten drei Wochen absolvierten etwa 76.000 Tester fast 290.000 Ramble-Sitzungen auf Desktop- und Mobilgeräten. Die Funktion wurde im November in die öffentliche Beta-Testphase aufgenommen.
Doist berichtet, dass sich die Erfolgsquote bei der Erstellung von Aufgaben von etwa 40 % im Oktober auf etwa 62 % im Dezember verbessert hat, was ebenfalls zu Upgrades beigetragen hat. Neue Nutzer des Einstiegstarifs haben nach der Nutzung von Ramble etwa fünfmal häufiger ein Upgrade durchgeführt.
Todoist Ramble ist jetzt für alle Nutzer auf iOS, Android, Desktop und Web verfügbar und unterstützt 38 Sprachen. Nutzer des Beginner-Tarifs können die Funktion mit einer begrenzten Anzahl von monatlichen Sitzungen nutzen. Die kostenpflichtigen Pro- und Business-Tarife bieten eine unbegrenzte Nutzung. Für einen schnellen Zugriff kann die Funktion über eine Verknüpfung auf dem Startbildschirm oder dem Sperrbildschirm unter iOS sowie über App-Verknüpfungen, Widgets und Schnellkonfigurationskacheln unter Android gestartet werden.
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Kommentare (1)
Just tried the new Todoist Ramble feature! Honestly, I'm kinda torn. Voice input is super convenient when I'm on the go or my hands are full, but is this really something we needed 'AI-powered' for? Feels like a natural voice-to-text would've done the trick? It's neat, but I hope they focus on solid core features first instead of just chasing the AI hype. 🧐
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