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Tencent stellt den KI-Assistenten „Marvis“ auf Betriebssystemebene vor – mit geräteübergreifender Steuerung und lokalem Datenschutzmodus
Am 20. Mai gab Tencent die offizielle Veröffentlichung von Marvis bekannt, einem KI-Assistenten auf Betriebssystemebene, der nun auf der offiziellen Website (Marvis.qq.com) zum Download bereitsteht, ohne dass ein Einladungscode erforderlich ist. Über die Standardfunktionen eines KI-Agenten hinaus bietet Marvis eine intelligentere System- und Dateiverwaltung, einen sichereren Wechsel zwischen lokaler und Cloud-Berechnung, geringere Hürden bei der Nutzung von Agentendiensten sowie eine reibungslosere geräteübergreifende Zusammenarbeit – all dies basiert auf einem tiefgreifenden Verständnis von Computersystemen, Rechenleistung, Dateien, Anwendungen und anderen Informationen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen KI-Konversationstools oder Agenten für einzelne Anwendungen ist Marvis auf der „Betriebssystemebene“ aufgebaut. Es integriert das Terminalsystem, Dateien, Anwendungen, Rechenleistung und geräteübergreifende Verbindungen in eine einzige KI-Vermittlungsschicht: Nutzer müssen sich keine Einrichtungszugänge, Dateipfade oder Schritte zur Softwarebedienung mehr merken. Sie formulieren ihr Ziel einfach in einem Satz, und Marvis versteht die Aufgabe, gliedert sie in einzelne Schritte, ruft den entsprechenden Agenten zur Ausführung auf und übergibt die Kontrolle an den Nutzer zur Bestätigung in entscheidenden Momenten wie Datenschutz, Sicherheit und Zahlungen.
Verständnis auf Betriebssystemebene: Computer intelligenter machen
Marvis verwandelt den gesamten Computer in ein „intelligentes Objekt“, das direkt auf die Systemebene zugreifen kann und so eine echte Regelung im geschlossenen Regelkreis von den Systemeinstellungen bis zur Datenverarbeitung ermöglicht. Mit einem einzigen Satz können Nutzer Windows-Systemeinstellungen aufrufen, finden und anpassen: Sie können nach der Computerkonfiguration, dem Akkustatus oder dem Netzwerkstatus fragen oder Marvis prüfen lassen, ob die Hardware ein Spiel flüssig ausführen kann. Außerdem können sie über den Chat Systemeinstellungen anpassen, Autostart-Einträge optimieren und überflüssige Dateien bereinigen.

Für Anfänger und ältere Nutzer senkt dies die Hürde beim Umgang mit Systemeinstellungen und bei der Fehlerbehebung; für Büroanwender verwandelt es verstreute Konfigurations-, Abruf- und Verarbeitungsaufgaben in einen bequemeren Einstiegspunkt.
Darauf aufbauend kombiniert Marvis mehrere lokale Modelle, um Dateien zu verstehen. So können Nutzer Datei- und Bildinhalte durchsuchen, Text in Bildern erkennen und Funktionen wie KI-Fotoalben und KI-Dokumentenbibliotheken nutzen, die nach Personen, Inhaltsthemen, Feiertagen und Orten organisiert sind. Dies hilft Nutzern dabei, eine personalisierte Wissensdatenbank aufzubauen, und löst das Problem, dass Dateien nicht gefunden werden, wenn man sich nicht mehr an den Dateinamen erinnern kann.
In Bezug auf Sicherheitsgrenzen richtet Marvis einen Sicherheitsmechanismus auf L2-Ebene ein, der eine „Hard Inquiry“ durchsetzt: Bei sensiblen Aktionen wie dem Löschen oder Ändern von Dateien und der Anpassung von Kernsystemkonfigurationen wird zunächst ein Ausführungsplan vorgelegt und die Bestätigung des Nutzers angefordert; Aktionen mit höherer Sensibilität wie Zahlungen müssen vom Nutzer selbst abgeschlossen werden.
Optionale On-Device-Modelle: Daten bleiben auf Ihrem Computer, kein Upload in die Cloud
Marvis bietet zwei Betriebsmodi: den „Effizienzmodus“ und den „Datenschutzmodus“, zwischen denen verschiedene Nutzer je nach Art der Aufgabe und Hardwarekonfiguration wählen können. Für alltägliche Aufgaben nutzt der Effizienzmodus eine Kombination aus geräteinterner und Cloud-Verarbeitung: Komplexe Problemanalyse und Planung können mithilfe von Cloud-Modellen erfolgen, während die Dateiverarbeitung, die Ausführung von Aktionen und die lokale Indizierung so weit wie möglich auf dem Gerät selbst abgewickelt werden, um schnellere Reaktionszeiten und eine stabilere Benutzererfahrung zu gewährleisten.
Der „Datenschutzmodus“ nutzt ausschließlich geräteinterne Modelle und stellt sicher, dass die gesamte Datenanalyse, Bilderkennung und alle Konversationen lokal erfolgen, ohne dass Daten in die Cloud hochgeladen werden. Dies entspricht den Anforderungen von Szenarien mit hohen Datensicherheitsanforderungen, wie beispielsweise im Finanzwesen, im Rechtsbereich und im Personalwesen. Auch ohne Internetzugang kann das System normal genutzt werden.
Bei dieser Zusammenarbeit zwischen Gerät und Cloud geht es nicht einfach um die Wahl zwischen „lokal oder Cloud“, sondern um die Aufteilung der Aufgaben in verschiedene Ebenen: Aufgaben, die lokal erledigt werden können, werden lokal verarbeitet, und Cloud-Funktionen werden nur bei Bedarf herangezogen. Dank der umfassenden Vorverarbeitung auf dem Gerät reduziert Marvis den Verbrauch von Cloud-Token für Aufgaben wie Bildsuche und Dateianalyse erheblich, senkt so die Nutzungskosten und minimiert unnötige Datenübertragungen.

Mehrere vorinstallierte Agenten: Sofort loslegen
Bei den meisten gängigen Agentenprodukten müssen Nutzer vor der Nutzung Workflows einrichten oder Fähigkeiten manuell konfigurieren. Marvis ist bereits mit einem System zur Zusammenarbeit mehrerer Agenten vorinstalliert.
Ein „KI-Team“ aus sechs Agenten steht rund um die Uhr zur Verfügung: Der Hauptagent übernimmt die Gesamtkoordination, erfasst die Anforderungen, gliedert Aufgaben auf und beauftragt andere Agenten mit deren Ausführung; der Datei-Agent fungiert als Verwalter digitaler Assets und übernimmt die Dateisuche, das Lesen, Bearbeiten, Erstellen sowie die Formatkonvertierung; der Computer-Agent fungiert als Spezialist für die Windows-Systemwartung und verwaltet Low-Level-Konfigurationen sowie Automatisierungen; der App-Agent übernimmt den Anwendungsbetrieb und ruft Apps sowie .exe-Anwendungen auf dem Computer auf; der Browser-Agent dient als Spezialist für Web-Interaktionen und übernimmt Webseiten für die Interaktion und das Data Scraping; der Such-Agent ist ein Experte für Websuche und Informationsaggregation, der schnell Antworten aus öffentlichen Quellen findet und wichtige Quellenangaben liefert. Benutzer können eine einzige Anweisung erteilen, und mehrere Agenten können diese parallel bearbeiten, wobei Fortschritt und Ergebnisse über Ausführungsprotokolle und Ausgabebereiche angezeigt werden.
Dieser „vorinstallierte Multi-Agenten-Modus“ senkt die Einarbeitungszeit für Nutzer. So können Nutzer Marvis beispielsweise bitten, die Rechnungen des letzten Quartals zu finden und sie chronologisch in einer Tabelle zu ordnen; sie können Marvis auch beauftragen, regelmäßig Flugpreise zu überwachen, Aktualisierungen auf einer bestimmten Website zu verfolgen oder Materialien für die plattformübergreifende Veröffentlichung zu organisieren.

Visuelle geräteübergreifende Steuerung: Bequemere Zusammenarbeit
Marvis verfügt über leistungsstarke geräteübergreifende Funktionen und unterstützt mehrere Plattformen, darunter Windows, Mac, iOS und Android, mit einer geräteübergreifenden Kontosynchronisierung: Nutzer können ihren Computerbildschirm direkt von ihrem Smartphone aus anzeigen und steuern und den PC sogar aus der Ferne entsperren und bedienen, während er gesperrt ist. Aufgaben, die am Computer erledigt werden können, lassen sich auch per Smartphone aus der Ferne ausführen – so entsteht ein persönlicher Computer, den man immer dabei hat. Im Gegensatz zu den meisten Produkten, die sich auf „Fernbefehle“ beschränken, bietet Marvis eine visuelle Steuerung in Echtzeit auf Desktop-Ebene.
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Kommentare (1)
Finally, Tencent jumps into the OS-level AI game with Marvis. Cross-device control sounds cool, but I'm more curious about that local privacy mode—does it actually keep data offline or just a fancy toggle? 🤔 Also, who's gonna trust an AI that runs on your entire operating system? Hope they've tested it thoroughly. 😅
Am 20. Mai gab Tencent die offizielle Veröffentlichung von Marvis bekannt, einem KI-Assistenten auf Betriebssystemebene, der nun auf der offiziellen Website (Marvis.qq.com) zum Download bereitsteht, ohne dass ein Einladungscode erforderlich ist. Über die Standardfunktionen eines KI-Agenten hinaus bietet Marvis eine intelligentere System- und Dateiverwaltung, einen sichereren Wechsel zwischen lokaler und Cloud-Berechnung, geringere Hürden bei der Nutzung von Agentendiensten sowie eine reibungslosere geräteübergreifende Zusammenarbeit – all dies basiert auf einem tiefgreifenden Verständnis von Computersystemen, Rechenleistung, Dateien, Anwendungen und anderen Informationen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen KI-Konversationstools oder Agenten für einzelne Anwendungen ist Marvis auf der „Betriebssystemebene“ aufgebaut. Es integriert das Terminalsystem, Dateien, Anwendungen, Rechenleistung und geräteübergreifende Verbindungen in eine einzige KI-Vermittlungsschicht: Nutzer müssen sich keine Einrichtungszugänge, Dateipfade oder Schritte zur Softwarebedienung mehr merken. Sie formulieren ihr Ziel einfach in einem Satz, und Marvis versteht die Aufgabe, gliedert sie in einzelne Schritte, ruft den entsprechenden Agenten zur Ausführung auf und übergibt die Kontrolle an den Nutzer zur Bestätigung in entscheidenden Momenten wie Datenschutz, Sicherheit und Zahlungen.
Verständnis auf Betriebssystemebene: Computer intelligenter machen
Marvis verwandelt den gesamten Computer in ein „intelligentes Objekt“, das direkt auf die Systemebene zugreifen kann und so eine echte Regelung im geschlossenen Regelkreis von den Systemeinstellungen bis zur Datenverarbeitung ermöglicht. Mit einem einzigen Satz können Nutzer Windows-Systemeinstellungen aufrufen, finden und anpassen: Sie können nach der Computerkonfiguration, dem Akkustatus oder dem Netzwerkstatus fragen oder Marvis prüfen lassen, ob die Hardware ein Spiel flüssig ausführen kann. Außerdem können sie über den Chat Systemeinstellungen anpassen, Autostart-Einträge optimieren und überflüssige Dateien bereinigen.

Für Anfänger und ältere Nutzer senkt dies die Hürde beim Umgang mit Systemeinstellungen und bei der Fehlerbehebung; für Büroanwender verwandelt es verstreute Konfigurations-, Abruf- und Verarbeitungsaufgaben in einen bequemeren Einstiegspunkt.
Darauf aufbauend kombiniert Marvis mehrere lokale Modelle, um Dateien zu verstehen. So können Nutzer Datei- und Bildinhalte durchsuchen, Text in Bildern erkennen und Funktionen wie KI-Fotoalben und KI-Dokumentenbibliotheken nutzen, die nach Personen, Inhaltsthemen, Feiertagen und Orten organisiert sind. Dies hilft Nutzern dabei, eine personalisierte Wissensdatenbank aufzubauen, und löst das Problem, dass Dateien nicht gefunden werden, wenn man sich nicht mehr an den Dateinamen erinnern kann.
In Bezug auf Sicherheitsgrenzen richtet Marvis einen Sicherheitsmechanismus auf L2-Ebene ein, der eine „Hard Inquiry“ durchsetzt: Bei sensiblen Aktionen wie dem Löschen oder Ändern von Dateien und der Anpassung von Kernsystemkonfigurationen wird zunächst ein Ausführungsplan vorgelegt und die Bestätigung des Nutzers angefordert; Aktionen mit höherer Sensibilität wie Zahlungen müssen vom Nutzer selbst abgeschlossen werden.
Optionale On-Device-Modelle: Daten bleiben auf Ihrem Computer, kein Upload in die Cloud
Marvis bietet zwei Betriebsmodi: den „Effizienzmodus“ und den „Datenschutzmodus“, zwischen denen verschiedene Nutzer je nach Art der Aufgabe und Hardwarekonfiguration wählen können. Für alltägliche Aufgaben nutzt der Effizienzmodus eine Kombination aus geräteinterner und Cloud-Verarbeitung: Komplexe Problemanalyse und Planung können mithilfe von Cloud-Modellen erfolgen, während die Dateiverarbeitung, die Ausführung von Aktionen und die lokale Indizierung so weit wie möglich auf dem Gerät selbst abgewickelt werden, um schnellere Reaktionszeiten und eine stabilere Benutzererfahrung zu gewährleisten.
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Bei dieser Zusammenarbeit zwischen Gerät und Cloud geht es nicht einfach um die Wahl zwischen „lokal oder Cloud“, sondern um die Aufteilung der Aufgaben in verschiedene Ebenen: Aufgaben, die lokal erledigt werden können, werden lokal verarbeitet, und Cloud-Funktionen werden nur bei Bedarf herangezogen. Dank der umfassenden Vorverarbeitung auf dem Gerät reduziert Marvis den Verbrauch von Cloud-Token für Aufgaben wie Bildsuche und Dateianalyse erheblich, senkt so die Nutzungskosten und minimiert unnötige Datenübertragungen.

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