Heim
Samsungs Geschäftsergebnisse im ersten Quartal steigen sprunghaft an, da die Nachfrage nach KI-Chips einen Anstieg der Speicherpreise antreibt

Am 7. April gab der weltweit führende Speicherhersteller Samsung Electronics eine beeindruckende vorläufige Gewinnprognose für das erste Quartal bekannt: Angetrieben durch das explosive Wachstum der Nachfrage nach KI-Infrastruktur verzeichnet das Unternehmen eine historische Erholung seiner Gewinne.
Rekordleistung: Gewinne übertreffen Marktschätzungen
Die Prognosedaten zeigen eine außergewöhnlich starke Leistung von Samsung von Januar bis März:
Betriebsgewinn: Er wird voraussichtlich 57,2 Billionen KRW (ca. 379,2 Milliarden US-Dollar) erreichen, was die Erwartungen der Analysten von 40,6 Billionen KRW deutlich übertrifft und eine mehr als achtfache Steigerung gegenüber den im Vorjahreszeitraum gemeldeten 6,69 Billionen KRW darstellt.
Historisches Hoch: Diese Zahl ist fast dreimal so hoch wie Samsungs bisheriger Rekordquartalsgewinn von 20 Billionen KRW und signalisiert den entscheidenden Ausstieg des Speichersektors aus der Talsohle.
Umsatzsprung: Es wird ein Wachstum von 68 % auf 133 Billionen KRW erwartet.
Die treibende Kraft: KI-Boom sorgt für „Versorgungsengpass“
Der Grund für Samsungs Gewinnsprung ist klar: Die Nachfrage nach KI-Rechenleistung hat die Chip-Lagerbestände aufgebraucht.
Preise steigen: Der Ausbau von Rechenzentren für generative KI hat das Angebot an herkömmlichen Chips für Smartphones, PCs und Spielekonsolen eingeschränkt. Allein im ersten Quartal haben sich die Preise für einige Chips fast verdoppelt.
Weitere Zuwächse in Aussicht: Das Marktforschungsunternehmen TrendForce geht davon aus, dass die Vertragspreise für DRAM-Speicherchips in diesem Quartal um über 50 % weiter steigen werden.
Strategischer Wandel: Aufholjagd gegenüber SK Hynix
Noch vor einem Jahr entschuldigte sich Samsungs CEO öffentlich dafür, dass das Unternehmen im Bereich High Bandwidth Memory (HBM) hinter SK Hynix zurückblieb. Nun wendet sich das Blatt:
HBM4-Dynamik: Mit seinen neuesten HBM4-Chips verringert Samsung rasch den Abstand zu den Konkurrenten und drängt darauf, in die Kernlieferkette von NVIDIA aufgenommen zu werden.
Traditionelle Nachfrage erholt sich: Über KI-Server hinaus belebt die Nachfrage nach „KI-Inferenz“, die von Modellen wie ChatGPT angetrieben wird, auch den Markt für herkömmliche Speicherchips.
Branchenausblick: Aufschwung für die Speicherriesen
Samsung ist nicht allein; Microns besser als erwartete Gewinne bestätigen den Trend. Da Rechenleistung zur unverzichtbaren Währung des KI-Zeitalters wird, treten Speicherchip-Hersteller – die „Getreidespeicher der Rechenleistung“ – gemeinsam in eine Phase solider Rentabilität ein.
Fazit: Der Chip-Zyklus erreicht seinen Höhepunkt
Samsung gelang in nur einem Jahr der Übergang von einer „Entschuldigung“ zu einem achtfachen Gewinnsprung. Da die KI-Welle weiterhin nachgelagerte Anwendungen durchdringt, könnte dieser hardwaregetriebene Wachstumszyklus erst in seinen Anfängen stecken.
Verwandter Artikel
DeepMind-CEO Hassabis: Ich schlafe sechs Stunden pro Tag und fühle mich normalerweise gegen 1 Uhr nachts energiegeladen.
Fortune hat kürzlich ein Interview mit Demis Hassabis, dem CEO von Google DeepMind, veröffentlicht, das seinen unkonventionellen Ansatz zu Erholung und Produktivität offenbart. Hassabis gab bekannt, dass er sehr wenig schläft und seine wachen Stunden
OpenAI und Anthropic kämpfen trotz Umsatzrückgängen um Marktanteile
Obwohl jüngste Berichte darauf hindeuten, dass OpenAI seine Umsatzziele verfehlt hat, was an diesem Dienstag Druck auf die Technologieaktien ausübte, zeigen sich private Investoren in KI-Labore weiter
Einhaltung der Vorschriften für autonome Fahrzeuge in Kalifornien: Eine neue Ära von Bußgeldern, Geofences und 1 Million Meilen
Guident betreibt einen AuveTech-Shuttle in Südflorida und verwaltet mithilfe seiner Fernüberwachungstechnologie eine vier Meilen lange Strecke in West Palm Beach sowie eine eine Meile lange Strecke in
Empfehlungen zu verwandten Spezialthemen
Kommentare (0)

Am 7. April gab der weltweit führende Speicherhersteller
Rekordleistung: Gewinne übertreffen Marktschätzungen
Die Prognosedaten zeigen eine außergewöhnlich starke Leistung von Samsung von Januar bis März:
Betriebsgewinn: Er wird voraussichtlich 57,2 Billionen KRW (ca. 379,2 Milliarden US-Dollar) erreichen, was die Erwartungen der Analysten von 40,6 Billionen KRW deutlich übertrifft und eine mehr als achtfache Steigerung gegenüber den im Vorjahreszeitraum gemeldeten 6,69 Billionen KRW darstellt.
Historisches Hoch: Diese Zahl ist fast dreimal so hoch wie Samsungs bisheriger Rekordquartalsgewinn von 20 Billionen KRW und signalisiert den entscheidenden Ausstieg des Speichersektors aus der Talsohle.
Umsatzsprung: Es wird ein Wachstum von 68 % auf 133 Billionen KRW erwartet.
Die treibende Kraft: KI-Boom sorgt für „Versorgungsengpass“
Der Grund für Samsungs Gewinnsprung ist klar: Die Nachfrage nach KI-Rechenleistung hat die Chip-Lagerbestände aufgebraucht.
Preise steigen: Der Ausbau von Rechenzentren für generative KI hat das Angebot an herkömmlichen Chips für Smartphones, PCs und Spielekonsolen eingeschränkt. Allein im ersten Quartal haben sich die Preise für einige Chips fast verdoppelt.
Weitere Zuwächse in Aussicht: Das Marktforschungsunternehmen
Strategischer Wandel: Aufholjagd gegenüber SK Hynix
Noch vor einem Jahr entschuldigte sich Samsungs CEO öffentlich dafür, dass das Unternehmen im Bereich High Bandwidth Memory (HBM) hinter
HBM4-Dynamik: Mit seinen neuesten HBM4-Chips verringert Samsung rasch den Abstand zu den Konkurrenten und drängt darauf, in die Kernlieferkette von NVIDIA aufgenommen zu werden.
Traditionelle Nachfrage erholt sich: Über KI-Server hinaus belebt die Nachfrage nach „KI-Inferenz“, die von Modellen wie ChatGPT angetrieben wird, auch den Markt für herkömmliche Speicherchips.
Branchenausblick: Aufschwung für die Speicherriesen
Samsung ist nicht allein;
Fazit: Der Chip-Zyklus erreicht seinen Höhepunkt
Samsung gelang in nur einem Jahr der Übergang von einer „Entschuldigung“ zu einem achtfachen Gewinnsprung. Da die KI-Welle weiterhin nachgelagerte Anwendungen durchdringt, könnte dieser hardwaregetriebene Wachstumszyklus erst in seinen Anfängen stecken.
DeepMind-CEO Hassabis: Ich schlafe sechs Stunden pro Tag und fühle mich normalerweise gegen 1 Uhr nachts energiegeladen.
Fortune hat kürzlich ein Interview mit Demis Hassabis, dem CEO von Google DeepMind, veröffentlicht, das seinen unkonventionellen Ansatz zu Erholung und Produktivität offenbart. Hassabis gab bekannt, dass er sehr wenig schläft und seine wachen Stunden
OpenAI und Anthropic kämpfen trotz Umsatzrückgängen um Marktanteile
Obwohl jüngste Berichte darauf hindeuten, dass OpenAI seine Umsatzziele verfehlt hat, was an diesem Dienstag Druck auf die Technologieaktien ausübte, zeigen sich private Investoren in KI-Labore weiter











