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Kurzfilm „Red Fruit“ wird vorgeworfen, mithilfe von KI die Gesichter von Normalbürgern gestohlen zu haben; keine offizielle Stellungnahme

Die Kurzvideo-Branche sieht sich derzeit mit einer Kontroverse um Verstöße im Zusammenhang mit KI konfrontiert. Der Produktion „The Peach Hairpin“ von Red Fruit Short Drama wird vorgeworfen, mithilfe von KI „Gesichter zu stehlen“ – also ohne Erlaubnis die Ähnlichkeit gewöhnlicher Menschen zu übernehmen –, was in der Öffentlichkeit Besorgnis ausgelöst hat. Der Vorfall begann, nachdem ein Social-Media-Nutzer behauptete, sein persönliches Foto sei ohne Genehmigung in KI-generierten Inhalten verwendet worden.
Vergleichsdaten zeigen, dass die Kostüme, das Make-up, die Accessoires und die körperlichen Merkmale der Figuren in der Serie stark mit denen auf dem Foto des Opfers übereinstimmen. Da die Figuren zudem negativ dargestellt wurden, hat sich der Streit um die Verletzung von Bildnis- und Persönlichkeitsrechten verschärft.
Dies ist kein Einzelfall. Da generative KI die Kosten senkt und die Effizienz bei der Produktion von Mikroserien steigert, ist die unbefugte Verwendung von Porträts zu einem anhaltenden Problem in der Branche geworden. Umfragen zeigen, dass viele Top-Prominente – wie Xiao Zhan, Dilraba Dilmet, Zhang Ruoyun und Jing Tian – Opfer von KI-Kurzvideos mit Gesichtsaustausch geworden sind. Zwar kann KI-Technologie die Produktionseffizienz erheblich steigern und die Eintrittsbarrieren senken, doch das Fehlen von Urheberrechtsschutz bei der Materialbeschaffung und beim Modelltraining hat Bedenken hinsichtlich einer „destruktiven Innovation“ aufkommen lassen.
Bislang hat Red Fruit Short Drama keine öffentliche Stellungnahme abgegeben. Dieser Vorfall verdeutlicht die rechtlichen Lücken bei der Anwendung generativer KI in der Content-Branche: Wenn der technologische Fortschritt die regulatorischen Rahmenbedingungen überholt, stehen die Rechte sowohl von Privatpersonen als auch von Prominenten im digitalen Zeitalter vor neuen Herausforderungen.
Branchenexperten argumentieren, dass sich KI nur durch klare Compliance-, Genehmigungs- und Transparenzmechanismen von einem „Rechtsverletzungswerkzeug“ zu einem echten Produktivitätsmotor für die Content-Branche entwickeln kann. Diese Kontroverse könnte die Branche dazu bewegen, die Schaffung eines Systems zur Rückverfolgung und Überprüfung der Quellen generativer KI-Materialien zu beschleunigen.
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