Notion setzt auf MiniMax M2.5 für kostengünstige KI-Funktionen im Büro
Am 2. März 2026 gab Akshay Kothari, Mitbegründer des weltweit beliebten All-in-One-Arbeitsbereichs Notion, bekannt, dass das KI-Automatisierungstool „Notion Custom Agents“ nun offiziell das heimische Open-Source-Gewichtungsmodell MiniMax M2.5 integriert hat. Die Funktion steht nun der weltweiten Notion-Nutzerbasis von über 100 Millionen Nutzern als experimentelle Version zur Verfügung.
Durch diese Integration wird MiniMax M2.5 in die Kernmodellbibliothek von Notion aufgenommen und positioniert sich damit neben führenden internationalen Closed-Source-Modellen wie Claude Sonnet 4.6, Opus 4.6, Haiku 4.5, GPT-5.2 und GPT-5.3 Codex als wichtige Option auf der Plattform.

Als einziges „Open-Source-Gewichtsmodell“ in dieser Reihe bietet MiniMax M2.5 Notion eine kosteneffizientere Rechenlösung für Dokumentenmanagement, Notizen und Projekt-Workflows. Kothari betonte, dass dieses Modell bei einfacheren Aufgaben zu deutlich geringeren Kosten arbeitet als herkömmliche Closed-Source-Großsprachenmodelle. Die Entscheidung von Notion signalisiert eine Weiterentwicklung der KI-Strategie für Produktivitätswerkzeuge: weg von der ausschließlichen Abhängigkeit von erstklassigen Closed-Source-Modellen hin zu einer hybriden Architektur, die „leistungsstarke Closed-Source“-Optionen mit „kosteneffizienten Open-Source“-Optionen in Einklang bringt.
Dieser Wandel trägt nicht nur dazu bei, die Hürden für die Einführung von KI bei Geschäftskunden zu senken, sondern verdeutlicht auch die wachsende Bedeutung heimischer Modelle innerhalb großer internationaler Ökosysteme. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs auf dem globalen Markt für Produktivitätssoftware ist die Steigerung der Aufgabeneffizienz und die Optimierung der Betriebskosten durch diversifizierte Modellstrategien zu einer wesentlichen Ausrichtung der Branche geworden.
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