Netflix startet heimlich das KI-Animationsstudio INKubator für Spielfilme
Netflix baut still und leise ein neues internes Animationsstudio namens INKubator (oder einfach INK) auf. Der Schwerpunkt des Studios liegt auf „GenAI-nativen“ Projekten, wobei das Ziel darin besteht, mithilfe von KI Kurzanimationen und Inhalte in Kinoqualität zu produzieren.
Laut LinkedIn wurde die Abteilung im März 2026 still und leise ins Leben gerufen. Sie wird von Serrena Iyer geleitet, die zuvor strategische und operative Positionen bei namhaften Produktionsfirmen wie DreamWorks Animation, MRC Studios und A24 innehatte. Netflix stellt derzeit aktiv Mitarbeiter für dieses Team ein und sucht Produzenten, Softwareentwickler und CG-Künstler.

Technische Vision: KI-gestützter End-to-End-Workflow
Stellenanzeigen zeigen, dass die Mission von INKubator weit über einfache Experimente hinausgeht:
GenAI-native Pipeline: Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Workflows, Künstler-Tools und skalierbaren, sicheren serienübergreifenden Produktionsumgebungen, die generative KI unterstützen.
Ziel: Spielfilmqualität: In den Stellenanzeigen wird klar angegeben, dass das Ziel darin besteht, Inhalte nach „Spielfilmqualitäts“-Standards zu entwickeln.
Unterscheidung zu InterPositive: Anfang dieses Jahres hat Netflix Ben Afflecks KI-Startup InterPositive übernommen, das sich in erster Linie auf die Postproduktion konzentriert. Im Gegensatz dazu zielt INKubator darauf ab, einen KI-gesteuerten kreativen Prozess von Grund auf neu zu schaffen.
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