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Musk kritisiert OpenAI vor Gericht und erklärt, es gebe keine Selbstmorde im Zusammenhang mit Grok

Elon Musk kritisierte in einer kürzlich veröffentlichten Gerichtsaussage im Rahmen seiner Klage gegen das Unternehmen OpenAI dessen Sicherheitsbilanz scharf. Er behauptete, sein eigenes KI-Unternehmen xAI lege größeren Wert auf Sicherheit, und erklärte: „Niemand hat wegen Grok Selbstmord begangen, aber offensichtlich hat jemand wegen ChatGPT Selbstmord begangen.“
Musks Aussage, die im vergangenen September aufgezeichnet wurde, wurde diese Woche veröffentlicht. Er brachte die „Selbstmordfälle“ mit ChatGPT in Verbindung und warf OpenAI vor, Gewinne über die Sicherheit der KI zu stellen. Musk argumentierte, dass OpenAI mit dem Wechsel von einer gemeinnützigen zu einer gewinnorientierten Struktur seine Gründungsmission verraten habe, was dazu geführt habe, dass das Unternehmen Geschwindigkeit, Größe und Umsatz auf Kosten der Sicherheit vorziehe.
Doch Musks Aussage hat selbst für Kontroversen gesorgt. Während er OpenAI kritisierte, sah sich sein eigenes Unternehmen xAI Anfang dieses Jahres mit einem erheblichen Sicherheitsskandal konfrontiert. Im Januar tauchte auf X (ehemals Twitter) eine Flut von nicht einvernehmlich erstellten expliziten Bildern auf, die von Grok generiert worden waren, was Untersuchungen durch Aufsichtsbehörden und die Europäische Union nach sich zog.
In seiner Stellungnahme ging Musk auch auf mehrere wichtige Punkte ein:
Zur Unterzeichnung des offenen Briefes, in dem ein Moratorium für die KI-Entwicklung gefordert wurde: Er erklärte, er habe ihn unterzeichnet, weil „es eine gute Idee zu sein schien“, und wollte damit die Branche dazu drängen, mit Vorsicht vorzugehen.
Zur Höhe der Spende: Er räumte ein, dass seine frühere Behauptung, 100 Millionen Dollar an OpenAI gespendet zu haben, falsch war. Finanzunterlagen zeigen, dass die tatsächliche Spende etwa 44,8 Millionen Dollar betrug.
Zu den Risiken der AGI: Er bekräftigte, dass künstliche allgemeine Intelligenz erhebliche Gefahren mit sich bringe, und merkte an, dass eine der ursprünglichen Motivationen für die Gründung von OpenAI darin bestanden habe, Googles Dominanz im Bereich der KI herauszufordern.
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