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Durchgesickertes OpenAI-Memo: Projekt „Spud“ konkurriert mit „Mythos“ und stellt eine direkte Herausforderung für Anthropic dar

Ein angeblich durchgesickertes internes Memo von OpenAI enthüllt einen strategischen Plan für das zweite Quartal 2026, der von Chief Revenue Officer Denis D'Almeida entworfen wurde. Aus dem Dokument geht hervor, dass OpenAI sich darauf vorbereitet, durch technologische Verbesserungen und Partnerschaften im Ökosystem mit Anthropic zu konkurrieren.
Projekt Spud: Das Schlussfolgerungsmodell der nächsten Generation
Das Memo stellt ein neues KI-Modell unter dem Codenamen Spud (wahrscheinlich GPT-5o oder GPT-5.5) vor, das ausdrücklich als Hauptinstrument positioniert wird, um mit Anthropics Claude Mythos zu konkurrieren.
Blackwell-Architektur: Das Modell wurde mit den Blackwell-Chips von NVIDIA trainiert.
Leistungsdurchbruch: Erste Rückmeldungen von Kunden zeigen, dass Spud bei komplexen Schlussfolgerungen, der Erkennung von Absichten und der Zuverlässigkeit in Produktionsumgebungen besser abschneidet.
SuperApp-Vision: OpenAI beabsichtigt, dieses Modell in seine Kernprodukte zu integrieren und damit in Richtung eines „SuperApp“-Formats zu gehen.
Frontier-Plattform: Der neue Standard für Unternehmensagenten
OpenAI baut eine Plattform namens Frontier auf, die als Standardgrundlage für autonome Unternehmensagenten dienen soll.
Disruption der Rechenleistung: Durch die Nutzung von Rechenressourcen bietet die Plattform höhere Token-Limits und geringere Latenzzeiten.
Deep Governance: Erweiterte Systemfunktionen zur Orchestrierung, Steuerung und Verwaltung komplexer Arbeitsabläufe und der Sicherheit in realen Geschäftsumgebungen.
In dem Memo äußerte D'Almeida eine differenzierte Sicht auf die Partnerschaft mit Microsoft und deutete an, dass eine übermäßige Abhängigkeit von Microsoft die Fähigkeit von OpenAI eingeschränkt habe, ein breiteres Spektrum an Kundenszenarien abzudecken.
AWS Bedrock: Seit Beginn der Zusammenarbeit Ende Februar ist die Nachfrage nach dieser Plattform extrem hoch.
Stateful Runtime Environment: Das Memo hebt die Vorteile von Amazons Stateful Runtime Environment hervor, das Speicher- und Kontextkontinuität über Interaktionen hinweg unterstützt und damit die Hürden für die Einführung in regulierten Branchen senkt.
PR-Kampagne: Kritik an den „strategischen Fehlern“ von Anthropic
Das Memo enthält pointierte Kritik an Anthropic.
Engpass bei der Rechenleistung: D'Almeida erklärt, dass das Versäumnis von Anthropic, ausreichende Rechenleistung zu sichern, zu einer Drosselung der Kundenleistung geführt habe, was er als großen „strategischen Fehler“ bezeichnet.
Eingeschränkte Positionierung: Er kritisiert Anthropic dafür, sich zu Beginn zu stark auf Programmierwerkzeuge konzentriert zu haben, was dem Unternehmen seiner Meinung nach im plattformbasierten Wettbewerb einen Nachteil verschaffen wird.
Zweifel an den Umsatzzahlen: Das Memo wirft Anthropic vor, seine Umsatzprognose (rund 30 Milliarden Dollar) aufgebläht zu haben, indem Zahlungen an Amazon und Google als Gesamtumsatz verbucht wurden, was nicht den von börsennotierten Unternehmen verwendeten Standards zur Umsatzrealisierung entspricht.
Das durchgesickerte Memo legt nahe, dass sich der Schwerpunkt des globalen KI-Wettbewerbs bis 2026 von einem reinen Vergleich der Modellparameter hin zu einem Wettbewerb um die Implementierung in Unternehmen und die Infrastruktur des Ökosystems verlagert hat.
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