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iQIYI löst Kontroversen um die Nutzung von KI-Aktoren aus: Die Einbeziehung in Bibliotheken stellt keine direkte Genehmigung dar.

Kürzlich haben Nachrichten darüber, dass iQiyi in großem Umfang KI-Schauspieler unter Vertrag nimmt, zu weit verbreiteten Diskussionen in den sozialen Medien geführt. Nachdem bekannte Schauspieler wie Zhang Ruoyun und ihre Fans betont hatten, nichts damit zu tun zu haben, reagierten der Gründer von iQiyi, Gong Yu, und die Plattform am 20. April offiziell, um die durch den Einsatz von KI-Technologie ausgelöste Kontroverse zu beruhigen.
Der Streit entstand aufgrund der neu eingeführten „Nadu Pro“-Künstlerdatenbank von iQiyi. Die Plattform beabsichtigte damit, einen standardisierten Kooperationskanal für Kreatoren der AIGC-Bewegung zu schaffen. Die weit verbreitete „Schauspielerliste“ spiegelte tatsächlich nur die anfänglichen Interessen der Künstler am Einsatz von KI-Technologie wider – entgegen falschen Gerüchten, wonach bereits Verträge über die Nutzung von KI-Bildern abgeschlossen worden seien.
Gong Yu erklärte klar, dass die öffentlich verfügbare Liste lediglich das Interesse der Künstler an einer Zusammenarbeit zeigt und dass für konkrete digitale Entwicklungen oder Projektanwendungen weiterhin ausführliche Verhandlungen erforderlich sind. Später gab auch das offizielle Konto von iQiyi eine Stellungnahme ab, in der erklärt wurde, dass zwar über 100 eng kooperierende Künstler zugestimmt haben, Teil der Datenbank zu werden, dies jedoch nur ihr Interesse an der Erforschung von KI-basierten Filmprojekten signalisiert. Bevor konkrete Projekte in Angriff genommen werden können, sind separate Genehmigungsverhandlungen mit jedem Künstler notwendig.
Dieser Vorfall hat erneut die Debatte über die Grenzen zwischen KI-Technologie und schauspielerischer Leistung in den Mittelpunkt gerückt. Obwohl technische Werkzeuge hochpräzise digitale Modelle erstellen können, sind viele Branchenexperten und Zuschauer der Ansicht, dass das menschliche Einfühlungsvermögen und die emotionale Tiefe der Schauspielkunst von Algorithmen nur schwer nachgeahmt werden können.
iQiyi betonte, dass es bei der Integration von KI in den Filmproduktionsprozess darauf achten werde, die legitimen Interessen aller Beteiligten zu schützen. Dies bedeutet, dass im Zeitalter der Digitalisierung das Gleichgewicht zwischen technischer Effizienz und den Rechten der Künstler auf ihre Darstellung und Leistung weiterhin ein zentrales Thema in der Filmbranche bleiben wird.
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