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KI schürt Spekulationen bei der Online-Suche nach dem mutmaßlichen Schützen von Charlie Kirk
Heute früh veröffentlichte das FBI auf X zwei unscharfe Fotos, die eine Person zeigen, die im Zusammenhang mit der Erschießung des rechten Aktivisten Charlie Kirk von Interesse ist. Fast augenblicklich antworteten zahlreiche Nutzer mit KI-hochskalierten, „verbesserten” Versionen, die die pixeligen Überwachungsaufnahmen in scharfe, hochauflösende Bilder verwandelten. Allerdings decken KI-Tools keine versteckten Details in unscharfen Bildern auf, sondern leiten ab, was dort zu sehen sein könnte – und sind dafür bekannt, Dinge zu generieren, die gar nicht existieren.
Unter den Originalbeiträgen tauchten unzählige KI-generierte Variationen auf, von denen einige offenbar mit dem X-eigenen Grok-Bot und andere mit Tools wie ChatGPT erstellt wurden. Ihre Plausibilität variiert stark, wobei einige eindeutig ungenau sind – wie beispielsweise eine „KI-basierte Textwiedergabe”, die ein völlig anderes Hemd und eine übertriebene, markante Kinnlinie zeigt. Obwohl diese Bilder angeblich dazu dienen sollen, die Person zu identifizieren, sind sie auch aufmerksamkeitsstarke Inhalte, die Likes und Reposts generieren.
Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass eine dieser KI-Versionen hilfreicher ist als die Originalfotos des FBI. In früheren Fällen hat die KI-Hochskalierung ein Bild von Präsident Barack Obama mit niedriger Auflösung zu einem weißen Mann „entpixelt” und Präsident Donald Trump eine nicht vorhandene Beule am Kopf hinzugefügt. Die Technologie extrapoliert aus vorhandenen Daten, um Lücken zu füllen, was in bestimmten Kontexten nützlich sein kann, sollte jedoch niemals als zuverlässiger Beweis in einer Ermittlung behandelt werden.
Zur Veranschaulichung hier der ursprüngliche Beitrag des FBI:
Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für versuchte „Bildverbesserungen”.
Bild: @JohnNosta
Bild: @kilundeezy
Bild: @MoviePopcornPop
Bild: @RealKenWalls
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