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Google, Sony Innovation Fund und Okta investieren in Resemble AI, um Deepfakes zu bekämpfen
Resemble AI hat in einer neuen strategischen Finanzierungsrunde 13 Millionen US-Dollar für die Erkennung von Deepfakes mittels KI gesichert. Mit dieser Investition beläuft sich die Gesamtfinanzierung des Unternehmens auf 25 Millionen US-Dollar, unterstützt von Investoren wie Berkeley CalFund, Berkeley Frontier Fund, Comcast Ventures, Craft Ventures, Gentree, Googles AI Futures Fund, IAG Capital Partners und anderen.
Die Finanzierung erfolgt vor dem Hintergrund des zunehmenden Drucks auf Unternehmen, die Authentizität digitaler Inhalte zu überprüfen. Der Aufstieg der generativen KI hat Kriminellen die Möglichkeit gegeben, äußerst überzeugende Deepfakes zu erstellen, die im Jahr 2025 zu Betrugsverlusten in Höhe von über 1,56 Milliarden US-Dollar geführt haben. Analysten gehen davon aus, dass generative KI bis 2027 in den Vereinigten Staaten zu Betrugsverlusten in Höhe von bis zu 40 Milliarden US-Dollar führen könnte.
Jüngste Vorfälle unterstreichen die sich rasch entwickelnde Bedrohungslage. In Singapur verloren 13 Personen insgesamt mehr als 360.000 SGD, nachdem Betrüger sich als Telekommunikationsanbieter und als Monetary Authority of Singapore ausgegeben hatten. Die Angreifer setzten Anrufer-ID-Spoofing, Voice-Deepfakes und Social-Engineering-Taktiken ein, die das Vertrauen der Öffentlichkeit in offizielle Institutionen ausnutzten.
Deepfake-Erkennungs-Tools und neue KI-Fähigkeiten
Resemble AI entwickelt Echtzeit-Verifizierungswerkzeuge, mit denen Unternehmen KI-generierte Audio-, Video-, Bild- und Textinhalte identifizieren können. Das frische Kapital wird verwendet, um den globalen Zugang zu seiner Deepfake-Erkennungsplattform zu erweitern, die zwei kürzlich eingeführte Produkte umfasst:
- DETECT-3B Omni, ein Deepfake-Erkennungsmodell für Unternehmen. Das Unternehmen gibt eine Erkennungsgenauigkeit von 98 % in mehr als 38 Sprachen an.
- Resemble Intelligence, eine Plattform, die multimodale und KI-generierte Inhalte erklärbar macht und dabei die Gemini 3-Modelle von Google nutzt.
Diese Tools sind Teil einer umfassenden Strategie zur Unterstützung der Echtzeit-Verifizierung sowohl für menschliche Nutzer als auch für KI-Agenten, die mit digitalen Inhalten arbeiten.
Laut Resemble AI wird DETECT-3B Omni bereits in Branchen wie Unterhaltung, Telekommunikation und Regierung eingesetzt. Öffentliche Benchmarks auf Hugging Face stufen das Modell als eines der leistungsstärksten für die Erkennung von Deepfakes in Bildern und Sprache ein und weisen eine niedrigere durchschnittliche Fehlerquote als konkurrierende Lösungen auf.
Branchenakteure stellen fest, dass der rasante Fortschritt der generativen KI die Herangehensweise von Unternehmen an Content-Vertrauens- und Identitätssysteme verändert. Vertreter des AI Futures Fund von Google, Sony Ventures und Okta beobachteten eine Verlagerung hin zu Verifizierungsebenen, die das Vertrauen in Authentifizierungsprozesse aufrechterhalten sollen.
Neben den Finanzierungsnachrichten veröffentlichte Resemble AI seinen Ausblick auf die Entwicklung der Deepfake-Risiken im Jahr 2026 und hob dabei mehrere Trends hervor, die die Unternehmensstrategie beeinflussen könnten:
Deepfake-Verifizierung könnte zum Standard für offizielle Kommunikation werden
Nach Vorfällen, die sich gegen Regierungsbeamte richteten, geht das Unternehmen davon aus, dass die Echtzeit-Deepfake-Erkennung zu einer obligatorischen Funktion für offizielle Videokonferenzen werden könnte. Diese Veränderung würde wahrscheinlich neue Beschaffungszyklen anregen und die Einführung im öffentlichen Sektor beschleunigen.
Die Bereitschaft von Unternehmen könnte über ihre Wettbewerbsposition entscheiden
Da immer mehr Länder KI-Vorschriften einführen, könnten Unternehmen, die proaktiv Schulungs-, Governance- und Compliance-Maßnahmen integrieren, einen Vorteil bei der Erfüllung sowohl betrieblicher als auch regulatorischer Anforderungen erlangen.
Identität rückt in den Mittelpunkt der KI-Sicherheit
Da viele KI-gesteuerte Angriffe auf Identitätsdiebstahl beruhen, wird von Unternehmen erwartet, dass sie identitätszentrierten Sicherheitsmodellen Vorrang einräumen, darunter Zero-Trust-Frameworks für menschliche und maschinelle Identitäten.
Die Kosten für Cyberversicherungen könnten steigen
Die zunehmende Häufigkeit von Deepfake-Vorfällen in Unternehmen könnte Versicherer dazu veranlassen, ihre Versicherungsangebote zu überdenken. Unternehmen, denen es an Erkennungsmöglichkeiten mangelt, könnten mit höheren Prämien oder restriktiveren Versicherungsbedingungen konfrontiert werden.
Diese Investition unterstreicht die wachsende Notwendigkeit für Unternehmen, zu bewerten, wie generative KI ihr Risikoprofil verändert. Unternehmen aller Branchen prüfen derzeit, wie Verifizierungswerkzeuge, Identitätsschutzmaßnahmen und Vorbereitungen für Vorfälle in ihre umfassenderen Sicherheits- und Compliance-Frameworks integriert werden können.
Siehe auch: AWS re:Invent 2025: Frontier-KI-Agenten ersetzen Chatbots

Entdecken Sie die neuesten Innovationen im Bereich KI und Big Data mit Branchenführern. Besuchen Sie die AI & Big Data Expo in Amsterdam, Kalifornien und London. Diese umfassende Veranstaltung findet gemeinsam mit anderen großen Technologiekonferenzen unter dem Dach von TechEx statt. Weitere Details finden Sie hier.
AI News wird Ihnen von TechForge Media präsentiert. Informationen zu weiteren bevorstehenden Veranstaltungen und Webinaren zum Thema Unternehmenstechnologie finden Sie hier.
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Kommentare (1)
Resemble AI kriegt Geld, um Deepfakes zu erkennen – das find ich gut. Es ist wichtig, dass die Tech-Riesen mal in so Projekte investieren und nicht nur in ihre eigenen KI-Generatoren. Könnte ein wichtiger Schritt werden, um Fake-News und Betrug einzudämmen. Hoffentlich können die Tools schnell skalieren! 👏
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