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Google Chrome verbessert den Datenschutz, indem es die Benutzerposition verschleiert – beginnend mit Android.

Google hat bekannt gegeben, dass die Chrome-Browser-Version für Android eine bedeutende Datenschutzfunktion einführen wird, die es Nutzern ermöglicht, Websites statt ihrer „genauen Lage“ nur ihre „ungefähre Position“ mitzuteilen. Das bedeutet, dass bei der Anzeige des lokalen Wetters oder beim Surfen in Nachrichtenseiten die Webseiten nur Ihre allgemeine Gegend oder Stadt sehen, aber nicht Ihre genaue Adresse.
Diese Aktualisierung soll den Komfort für die Nutzer mit dem Schutz ihrer Privatsphäre in Einklang bringen und so unnötige Weitergabe geografischer Daten verhindern. Die Funktion wird derzeit zunächst auf Android eingeführt; eine offizielle Veröffentlichung für die Desktop-Version von Chrome ist für die nächsten Monate geplant.
Detaillierte Genehmigungsverwaltung: Der Nutzer erhält wieder die Kontrolle über seine Privatsphäre
Bisher boten Webseiten bei der Anfrage nach der Standortinformation oft nur die Wahl zwischen „alles oder nichts“. Die neue Funktion bietet nun eine flexiblere Lösung. Für Aufgaben, die eine hohe Genauigkeit erfordern – beispielsweise das Finden einer nahegelegenen Geldautomatenstelle – können Nutzer weiterhin die genaue Standortangabe aktivieren. Für den alltäglichen Gebrauch dient jedoch standardmäßig nur die ungefähre Position als Datenschutzmaßnahme.
Dieser Schritt ist Teil von Googles umfassender Initiative „Privacy Sandbox“, deren Ziel es ist, das Cross-Site-Tracking des Nutzerverhaltens einzuschränken. Mit der zunehmenden Stärkung der globalen Datenschutzvorschriften wird dieses transparente und vom Nutzer gesteuerte Genehmigungsmodell zu einem Standard bei den wichtigsten Browsern.
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