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Kritischer Verlust des Claude-Quellcodes löst durch eine Phishing-Masche auf GitHub sekundäre Cyberbedrohungen aus

Laut einem Bericht vom 2. April wird der anhaltende Verlust des Quellcodes von Claude , der durch einen menschlichen Fehler bei Anthropic ausgelöst wurde, von Cyberkriminellen ausgenutzt. Diese nutzen diesen vielbeachteten Vorfall derzeit dazu, über betrügerische GitHub-Repositorys eine als „Vidar“ bekannte Malware zur Datenstehlung zu verbreiten.
Sich weiterentwickelnder Köder: Versprechen der „Freischaltung von Unternehmensfunktionen“
Überwachungsberichte des Sicherheitsunternehmens Zscaler zeigen, dass ein Nutzer namens „idbzoomh“ mehrere gefälschte Repositorys auf der Plattform erstellt hat.
Gezielte Köder: In den Repository-Beschreibungen behauptet der Angreifer, durchgesickerten Quellcode anzubieten, der Funktionen auf Unternehmensebene freischaltet, und verleitet Entwickler, die gerne mit dem Code experimentieren möchten, dazu, ihn herunterzuladen.
Manipulation von Suchmaschinen: Um die Reichweite zu maximieren, setzte der Angreifer Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein, wodurch diese bösartigen Repositorys bei Suchbegriffen wie „Claude Code leak“ häufig ganz oben in den Suchergebnissen rangierten.
Malware-Analyse: Vidar-Infiltration und Datenexfiltration
Sobald ein Nutzer den Köder schluckt und die heruntergeladenen Dateien ausführt, wird sein System umgehend kompromittiert.
Umfassender Datendiebstahl: Die eingebettete Vidar-Malware ist eine altbekannte Bedrohung auf Dark-Web-Marktplätzen und wurde speziell entwickelt, um im Browser gespeicherte Passwörter, Kryptowährungs-Wallets und verschiedene andere sensible personenbezogene Daten zu sammeln.
Persistente Hintertür: Die Malware setzt zudem das Proxy-Tool GhostSocks ein, um verdeckte Kommunikationskanäle aufzubauen, die eine anschließende Fernsteuerung und fortlaufende Datenexfiltration ermöglichen.
Sicherheitshinweis: „Kostenlose Angebote“ aus inoffiziellen Quellen genau prüfen
Sicherheitsforscher stellen fest, dass diese gefälschten Repositorys mit bemerkenswert hoher Frequenz aktualisiert werden – eine Taktik, die ihnen hilft, grundlegende Sicherheitsscans zu umgehen. Es wurden mindestens zwei ähnliche Repositorys identifiziert, was darauf hindeutet, dass es sich um Testkampagnen desselben Angreifers handeln könnte, der unterschiedliche Verbreitungsmethoden einsetzt.
Branchenperspektive: Die Sicherheitskette im Zeitalter der KI
Vom anfänglichen Fehler bei der Paketierung des Anthropic-Quellcodes bis hin zu Hackern, die die Nachrichten für Phishing-Angriffe ausnutzen, verdeutlicht dieser Vorfall die komplexe Sicherheitslandschaft des KI-Zeitalters. Da die Entwickler-Community zu einem Hauptziel geworden ist, bleibt grundlegende digitale Hygiene – wie beispielsweise das Verzicht auf die Ausführung von Binärdateien aus nicht vertrauenswürdigen Quellen – eine entscheidende letzte Verteidigungslinie.
Ein abschließender Hinweis an Entwickler: Beziehen Sie Tools und Software stets über die offiziellen Kanäle von Anthropic . Lassen Sie sich nicht von Neugier oder der Verlockung „geknackter Funktionen“ in Fallen locken, die von Cyberkriminellen sorgfältig gestellt wurden.
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