Neuer Bericht deckt Sicherheitslücken bei Claude AI auf
Vor kurzem deckte das Cybersicherheitsunternehmen Adversa eine kritische Sicherheitslücke im KI-Entwicklungstool „Claude Code“ auf, das von Anthropic entwickelt wurde. Forscher fanden heraus, dass die integrierten Sicherheitsvorkehrungen des KI-Tools versagen können, wenn es eine übermäßige Anzahl von Unterbefehlen gleichzeitig verarbeitet.
Der Kern des Problems ist eine fest programmierte Begrenzung innerhalb des Systems. Es verwendet intern eine Variable namens „Maximum Safe Check Sub-Commands“, die auf 50 begrenzt ist.

Ein einfacher Overflow-Angriff kann die Abwehrmechanismen umgehen
Unter normalen Bedingungen ist Claude Code so konzipiert, dass es risikoreiche Vorgänge wie Netzwerkanfragen automatisch blockiert. Sobald eine Befehlskette jedoch 50 Elemente überschreitet, wechselt das System von „automatischer Ablehnung“ zu „Anforderung der Benutzerzustimmung“.
Angreifer können dies ausnutzen, indem sie lange Befehlsketten in bösartige Code-Bibliotheken einbetten und die KI dazu verleiten, gefährliche Befehle auszuführen. Während das System eine Warnmeldung anzeigt, klicken Entwickler im Arbeitsfluss langer Arbeitssitzungen oft aus Gewohnheit auf „Zulassen“, was potenziell zu einer Sicherheitslücke führen kann.
Sicherheitsexperten empfehlen, den Patch unverzüglich zu installieren
Experten warnen, dass diese Schwachstelle aufgrund eines „Fehlers bei der Sicherheitsprüfung“ ein erhebliches Risiko in automatisierten CI/CD-Pipelines darstellt. Im nicht-interaktiven Modus könnten Programme standardmäßig die Berechtigungsabfragen überspringen und der KI direkt Ausführungsrechte gewähren.
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