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Anthropic erhöht stillschweigend die Preise für den Claude-Code, die Tagesgebühren für Entwickler verdoppeln sich
Der Kostendruck bei der KI-Programmierung wird immer deutlicher. Anthropic, ein führendes KI-Unternehmen, hat kürzlich die Preise für sein KI-Codierungstool „Claude Code“ ohne offizielle Ankündigung angepasst. Laut neu veröffentlichten Daten auf der Website des Unternehmens haben sich die Kosten für den Token-Verbrauch des Tools im Vergleich zu früheren Schätzungen nun verdoppelt.
In einer aktuellen Erklärung zur Unternehmensbereitstellung berichtete Anthropic, dass die durchschnittlichen täglichen Kosten pro Entwickler nun bei etwa 13 US-Dollar liegen. Vor dem 16. April lag der offizielle Wert bei nur 6 US-Dollar. Das bedeutet, dass die täglichen Ausgaben für Vielnutzer von etwa 40 RMB auf über 90 RMB gestiegen sind.

Ist das Abonnementmodell nicht mehr tragfähig? Laut Unternehmensangaben übertraf die Nutzung die Erwartungen
Über die Schwankungen bei den täglichen Kosten hinaus gab Anthropic auch eine neue Schätzung der monatlichen Kosten bekannt. Entwickler müssen nun mit Ausgaben zwischen 150 und 250 US-Dollar pro Monat rechnen, wobei etwa 90 % der Nutzer ihre täglichen Kosten unter 30 US-Dollar halten – was immer noch deutlich über der früheren Obergrenze von 12 US-Dollar liegt.
In einem Kommentar zur Preisänderung räumte Amol Avasare, Chief Growth Officer bei Anthropic, ein, dass die bestehenden Abonnementmodelle nicht mehr zum aktuellen Nutzungsverhalten passen. Er wies darauf hin, dass die Aktivität der Abonnenten in letzter Zeit stark zugenommen habe, wodurch das ursprüngliche Preismodell nicht mehr tragbar sei. Um die unerwartet hohe Nutzung zu bewältigen, versuchte Anthropic zunächst wöchentliche Limits und strengere Beschränkungen zu Spitzenzeiten, entschied sich aber letztendlich dafür, die Abrechnungskosten direkt anzupassen.
Der Wettbewerb in der Branche verschärft sich: Fortgeschrittene Programmiermodelle werden zu einer Kostenbelastung
Die Preiserhöhung bei Claude Code ist kein Einzelfall; sie spiegelt die allgemeinen Kostenherausforderungen in der gesamten KI-Branche wider. Da sich die Modelle auf fortgeschrittene Programmierbereiche ausweiten, zwingen aufwendige Kontextverarbeitung und hohe Rechenkosten die Unternehmen dazu, ihre Preisstrategien zu überdenken.
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