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Nach monatelangen Verhandlungen gewährt Anthropic der EU Zugang zu hochsicheren Modellen – entgegen dem Widerstand der USA.

Es haben bemerkenswerte Fortschritte in der globalen Regulierung der Sicherheit künstlicher Intelligenz sowie in der geopolitischen Diplomatie erzielt werden. Am Montag bestätigte die Europäische Kommission offiziell, dass nach monatelangen diplomatischen Bemühungen und mehreren produktiven Treffen das führende US-Start-up für künstliche Intelligenz Anthropic beschlossen hat, der EU Zugang zu seinem fortschrittlichsten Sicherheitsmodell für künstliche Intelligenz, „Mythos“, zu gewähren. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, der EU zu helfen, die potenziellen Cybersicherheitsrisiken durch nächste Generationen von hochentwickelten Großmodellen besser einzuschätzen und zu verstehen.
Als Kernkomponente des Cybersicherheitsprojekts „Project Glasswing“ von Anthropic wurde das Mythos-Modell ursprünglich im April dieses Jahres einer ausgewählten Gruppe von Unternehmen zur Verfügung gestellt. Das Modell verfügt über starke spezialisierte Sicherheitsanalysefähigkeiten und kann Tausende zuvor unbekannter Sicherheitslücken und Schwächen in komplexen Softwaresystemen genau identifizieren. Allerdings rief diese leistungsstarke, „doppelte Klinge“ bei Regierungen, Finanzinstitutionen und Technologiegiganten große Bedenken hervor. Es gibt weit verbreitete Befürchtungen, dass diese Technologie, falls sie in die Hände böswilliger Akteure fällt, den Cyberkriminalitätsschaden erheblich beschleunigen und ernsthafte Cybersicherheitsbedrohungen verursachen könnte.
Hinter diesem Kampf um Zugangsrechte war der Prozess voller Wendungen. Zuvor hatten Insider enthüllt, dass aufgrund der extrem hohen technischen Geheimnisse und strategischen Bedeutung Anthropic der EU mitgeteilt hatte, dass es die Genehmigung der US-Regierung benötige. Als Reaktion darauf hat die EU in den letzten Wochen die Kommunikation mit der US-Regierung intensiviert. Die US-Regierung lehnt im Allgemeinen die Weitergabe solcher Kernmodelle an nicht-US-offizielle Organisationen ab, um die absolute Dominanz und technologische Souveränität der Vereinigten Staaten im globalen Bereich künstlicher Intelligenz aufrechtzuerhalten.
Trotz dieser geopolitischen und technologischen Hindernisse setzt die EU ihre Bemühungen fort, Fortschritte bei der Förderung fortschrittlicher Regulierungen und Sicherheitszusammenarbeit im Bereich künstlicher Intelligenz zu erzielen. Bereits im Mai dieses Jahres gelang es der EU, Zugang zum fortschrittlichen Sicherheitsmodell GPT-5.5-Cyber von OpenAI zu erhalten. Gleichzeitig wird die vorherige Überprüfung der Sicherheit großer Modelle zu einer weltweiten Trendrichtung. Im Mai dieses Jahres erreichten auch relevante US-Regierungsbehörden ähnliche Vereinbarungen mit Google DeepMind, Microsoft und Musk’s Unternehmen xAI, wodurch offizielle Einheiten die Möglichkeit erhielten, Sicherheits- und Risikobewertungen von künstlichen Intelligenzmodellen vor ihrer öffentlichen Veröffentlichung durchzuführen.
Thomas Regnier, Sprecher der EU für technologische Souveränität, begrüßte diese Entwicklung in einer Stellungnahme und betonte, dass mit dem Aufkommen neuer, leistungsstärkerer Modelle das Gleichgewicht zwischen technologischer Innovation und Cybersicherheit zu einer ernsten Herausforderung für die internationale Gemeinschaft geworden ist. Derzeit verstärkt die EU den Dialog mit gleichgesinnten Partnern, einschließlich der Vereinigten Staaten, um in den Kernbereichen der globalen Wertschöpfungskette künstlicher Intelligenz normiertere Sicherheitsmaßnahmen zu etablieren.
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