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Xiaomi stellt drei große MiMo-V2-Modelle vor; Lei Jun kündigt 16-Milliarden-Dollar-Investition in KI an

Xiaomis ehrgeizige Pläne für große Modelle wurden im Frühjahr 2026 vollständig bekannt gegeben.
Am 19. März stellte Xiaomi offiziell drei selbst entwickelte große Modelle vor: MiMo-V2-Pro, MiMo-V2-Omni und MiMo-V2-TTS. Dies ist mehr als nur ein routinemäßiges technisches Upgrade – es markiert einen Meilenstein in Xiaomis starkem Engagement für das „Agenten-Zeitalter“.
Um den Fokus auf KI zu unterstreichen, erklärte der Gründer von Xiaomi in den sozialen Medien, dass die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sowie die Kapitalinvestitionen des Unternehmens in KI in diesem Jahr 16 Milliarden Yuan übersteigen werden. Er wies zudem darauf hin, dass das MiMo-V2-Pro mit einer Billion Parametern weltweit den achten Platz im umfassenden Intelligenz-Benchmark von Artificial Analysis und den fünften Platz im weltweiten Markenranking einnimmt.
Jedes der drei Modelle spielt eine eigene Rolle und bildet einen vollständigen Agent-Stack:
Flaggschiff-Basismodell MiMo-V2-Pro: Entwickelt für hochintensive Agent-Aufgaben. Mit insgesamt über 1 Billion (1T) Parametern nutzt es einen hybriden Aufmerksamkeitsmechanismus, der Effizienz und Kapazität mit 42 Milliarden aktivierten Parametern in Einklang bringt. Es unterstützt einen extrem langen Kontext von 1 Million Tokens und zeichnet sich durch komplexes logisches Denken und den Aufruf von Tools aus.
Das omnimodale Basismodell MiMo-V2-Omni: Integriert Text, Bild und Audio nativ. Es deckt die gesamte Pipeline vom sensorischen Verständnis bis zur Aktionsausführung ab und ist damit für Agenten unverzichtbar, um die physische Welt wahrzunehmen.
Großes Sprachmodell MiMo-V2-TTS: Verleiht Agenten „warme“ Ausdrucksfähigkeiten mit fein abgestimmter emotionaler Steuerung und schafft so menschenähnlichere Maschineninteraktionen.
Was die Kommerzialisierung angeht, verfolgt Xiaomi eine äußerst aggressive Preisstrategie. Eingaben innerhalb eines 256K-Kontexts kosten nur 1 US-Dollar pro Million Token, was die Konkurrenz auf dem gleichen Niveau deutlich unterbietet. Sowohl die Pro- als auch die Omni-Version haben offiziell API-Dienste eröffnet.
Bemerkenswert ist, dass die treibende Kraft hinter diesem Elite-KI-Team als „KI-Wunderkind“ bekannt ist. Das mysteriöse Modell „Hunter Alpha“, das die Entwickler-Community in Aufruhr versetzte, ist tatsächlich die interne Testversion von MiMo-V2-Pro.
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