X testet KI-generierte Tags und warnt vor Kontosperrungen
Da KI-generierte Inhalte in den sozialen Medien immer häufiger vorkommen, treten die Plattformen in eine Phase strengerer Regulierung ein. Der unabhängige App-Forscher Nima Owji hat kürzlich aufgedeckt, dass X (ehemals Twitter) still und leise ein neues Inhaltslabel „Made with AI“ testet. Diese Funktion zielt darauf ab, die Transparenz in Bezug auf falsche oder synthetische Informationen auf der Plattform zu erhöhen.

AIbase hat erfahren, dass diese Funktion Teil der Einstellungen unter „Content Disclosure“ ist. Wenn Creator Inhalte veröffentlichen, können sie dieses Label aktivieren. Das System zeigt den Nutzern dann einen deutlichen Hinweis an, dass der Inhalt mit einem KI-Tool erstellt wurde. Dies stellt einen wichtigen Schritt von X im Kampf gegen KI-Deepfakes und irreführende Informationen dar.
Bemerkenswert ist, dass die Verwendung dieses Labels letztendlich verpflichtend werden könnte. Forscher gehen davon aus, dass X nach der offiziellen Einführung von den Erstellern wahrscheinlich verlangen wird, KI-gestützte Inhalte proaktiv zu kennzeichnen. Nutzer, die versuchen, KI-generiertes Material als authentisch auszugeben und sich weigern, es zu kennzeichnen, könnten mit strengen Strafen rechnen. Dazu könnten eine eingeschränkte Sichtbarkeit der Inhalte, eine vorübergehende Kontosperrung oder sogar dauerhafte Sperren gehören.
Andere große Plattformen wie Meta und YouTube haben bereits ähnliche Kennzeichnungssysteme für KI-Inhalte eingeführt. AIbase ist der Ansicht, dass die Initiative von X darauf abzielt, das Vertrauen in Informationen in einem zunehmend komplexen Online-Umfeld wiederherzustellen. Für Urheber sind die künftigen Richtlinien klar: Der Einsatz von KI zur Steigerung der Produktivität ist erlaubt, aber das Publikum muss informiert werden.
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