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Ultraman sagt im Rahmen des Musk-Prozesses vor Gericht aus und gibt Aufschluss über den Streit um die Unternehmensführung bei OpenAI
Am 12. Mai 2026 erschien OpenAI-CEO Sam Altman vor Gericht, um sich zu einer Klage des ehemaligen Mitbegründers Elon Musk bezüglich der Unternehmensführung zu äußern. Altman wies Musks Vorwurf, OpenAI habe durch die Gründung eines gewinnorientierten Zweigs gemeinnützige Mittel zweckentfremdet, entschieden zurück. Er betonte, dass sich die gemeinnützige Stiftung zu einer der weltweit einflussreichsten Wohltätigkeitsorganisationen entwickelt habe.

Im Mittelpunkt der Debatte vor Gericht stand die Rechtmäßigkeit des Wechsels von OpenAI von einem gemeinnützigen zu einem gewinnorientierten Modell. Musks Anwaltsteam stellte die Frage, warum die OpenAI Foundation mit einem Vermögen von fast 200 Milliarden Dollar in der Vergangenheit ohne festangestellte Vollzeitmitarbeiter gearbeitet habe. Der Vorsitzende Bret Taylor stellte klar, dass die Umstrukturierung von 2025 die Herausforderung, mit diesen Vermögenswerten Einnahmen zu generieren, erfolgreich bewältigt habe. Altman schilderte interne Streitigkeiten während einer entscheidenden Finanzierungsphase im Jahr 2017 und enthüllte, dass Musks Beharren auf der Kontrolle über das Unternehmen ernsthafte Bedenken hervorgerufen habe. Altman sagte aus, dass Musk einmal vorgeschlagen habe, OpenAI solle im Falle seines Todes an seine Kinder vererbt werden.
Altman kritisierte Musks Führungsstil zudem als ungeeignet für ein führendes Forschungslabor und verwies auf frühere Forderungen nach groß angelegten Ranglisten für Forscher und Entlassungen, die der Unternehmenskultur geschadet hätten. Trotz Musks Ausscheiden aus dem Vorstand und der anschließenden Gründung von xAI nach dem Konflikt deuteten die Beweise darauf hin, dass Altman ihn weiterhin über Fortschritte auf dem Laufenden hielt und ihm Investitionsangebote unterbreitete. Dieser Prozess legt die grundlegende Spannung zwischen kommerziellen Ambitionen und gemeinnützigen Idealen innerhalb eines führenden Unternehmens für generative KI offen. Das Urteil wird die künftige Unternehmensführung und den rechtlichen Rahmen der KI-Branche maßgeblich beeinflussen.
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